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Wahnsinn woher diese Lebensmittel herkommen

Wahnsinn woher diese Lebensmittel herkommen

krabi
krabiun mese fa
Mir fällt in letzter Zeit immer mehr auf, was für ein Wahnsinn da mit der Herkunft der Produkte betrieben wird. Da gibt es Trauben aus Indien, Spargeln aus Peru und Mexico (habe gar nicht gewusst, dass diese Länder Spargeln anpflanzen), Heidelbeeren aus Marokko, überhaupt Beeren das ganze Jahr aus Ländern, die diese Beeren wahrscheinlich nicht mal kennen. Ich finde es einfach ein wenig paradox, dass man sich als immer umweltbewusster beschreibt und dann unterstützt, dass diese Lebensmittel um den halben Globus herumtransportiert werden, damit ein paar Leute, die nicht mal wissen, wann welches Lebensmittel Saison hat, befriedigt werden. Ich fände es schön, wenn man diese Produkte aus inländischen Produktionen oder näherer Umgebung viel mehr unterstützen würde und es halt nicht immer alle Gemüse und Früchte in den Regalen erhältlich wären. Das ging früher auch und ich habe es bis heute überlebt. Vorallem sind diese Früchte und Gemüse zum Teil ungeniessbar, weil sie so unreif gepflückt werden, null Geschmack und nach einigen Tagen kann man alles wegschmeissen, weil diese Früchte und Gemüse nie reif werden sondern von unreif direkt zu faul werden.

4 risposte

Ultima attività un mese fa
  • Vergiss Schnittlauch aus Marokko nicht. Auchmal aus Kenia... ich mein... 🤣
    https://produkte.migros.ch/schnittlauch-277201711200
  • smartcoyote
    smartcoyoteelaborato un mese fa
    Es scheint offenbar weltweit eine Nachfrage nach solchen Produkten zu geben, so wie's aussieht auch in der Schweiz, nur "ein paar Leute" können's wohl kaum sein... Und heutzutags ist es doch eh so, dass alles wenn möglich das ganze Jahr über verfügbar sein soll/muss. Die Mehrheit interessiert sich wahrscheinlich nicht gross für die Umwelt, und der Mehrheit scheints wohl auch recht egal zu sein, woher die Produkte jeweils kommen, Hauptsache sie sind so lange wie möglich verfügbar, egal ob Saison oder nicht (dieselbe Diskussion könnte man führen mit den SUVs)... Ich verurteile niemanden, der solche Produkte kauft, bitte nicht missverstehen, jeder soll das kaufen, was er möchte. Wo ich dir aber recht gebe, ist, dass man nicht von sich selbst behaupten kann, man sei umweltbewusst und dann kauft man solche Produkte, dann finde ich soll man doch bitte einfach dazu stehen, dass man solche Produkte kauft und dass man halt vielleicht anderweitig umweltbewusst/umweltbewusster ist (z.B. ein Elektroauto fahren, nur mit ÖV oder Velo zur Arbeit fahren oder dergl.).
    Solange man solche Produkte zur Verfügung hat, die zum Teil massiv günstiger sind als die inländischen Produkte, wird sich wohl kaum was ändern. Und so wie's aussieht hat sich die Nachfrage bzw. das Kundenbedürfnis verändert, die Leute wollen solche Produkte, sonst würde man sie wohl kaum im Migros, Coop usw. in den Regalen finden. Ich versuche ja auch so gut es geht, die inländischen Produkte zu unterstützen, aber mein bescheidener Geldbeutel lässt das leider nicht immer zu... Das mit dem "halt nicht immer alle Gemüse und Früchte in den Regalen erhältlich wären" ist so eine Sache; solange die Konkurrenz solche Produkte anbietet, verzichtet kein Migros, Coop usw. darauf, diese Produkte aus den Regalen zu nehmen; und offenbar muss eine (grosse) Nachfrage seitens der Kunden vorhanden sein, sonst würden solche Produkte aus den Regalen längstens verschwunden sein... Wie du sagst, früher ging's auch, aber früher war früher, und heute ist heute, die Zeiten ändern sich.
    Das stimmt teilweise schon, dass diese Früchte/Gemüse ungeniessbar sind; aber dasselbe kann ich zum Teil auch von den inländischen, saisonal erhältlichen Früchten/Gemüse sagen (ich habe z.B. letztes Jahr bei einem Bauern direkt ab seinem Hof 1kg Kirschen gekauft - als Saison war nota bene, die waren total geschmacklos und ungeniessbar, ich hab sie dann einer Kollegin gegeben, die gerne Konfitüre selbst macht, anstatt sie im Grünabfall zu entsorgen, und billig waren diese Kirschen nun wirklich nicht). Und letztere sind praktisch immer um einiges teurer als die nicht-inländischen Früchte/Gemüse, und wenn ich inländische Früchte/Gemüse wegwerfen muss, weil sie ungeniessbar, verfault, verschimmelt oder dergl. sind, dann reut mich das sehr, erst recht meinen bescheidenen Geldbeutel... Und was man auch bedenken muss, ist, dass es viele Leute gibt, die sich wegen fehlenden finanziellen Mitteln die (teuren) inländischen Früchte/Gemüse nicht leisten können und darum froh sind um die günstigen/günstigeren ausländischen Produkte. Den Einkaufstourismus im grenznahen Ausland (Frankreich, Deutschland usw.) brauche ich nicht extra zu erwähnen...
    Im Endeffekt hat doch alles seine Vor- und Nachteile.
  • rengifo
    rengifoun mese fa
    Gebe euch Recht das die Früchte nur fürs Auge sind aber nicht zum essen. Früchte die zum essen geniessbar sind kann man an einer Hand abzählen der Rest ist unbrauchbar für mich und für andere ?????anscheinend auch
  • M-Infoline
    moderator
    M-Infolineun mese fa
    Hallo krabi, vielen Dank für deine Nachricht. Ich schätze es, dass du uns die Gelegenheit zur Stellungnahme bietest. Gerne gebe ich dir Auskunft:

    Wenn ein Produkt aus der Schweiz Saison hat und der einheimische Anbau genügend Ware mit guter Qualität zur Verfügung stellt, dann hat die inländische Ware Vorrang. Nicht umsonst ist die Migros ein wichtiger Partner der Schweizer Landwirtschaft. Wir sind bemüht mitzuhelfen, die gesamte Inlandproduktion zu vermarkten.

    Sind nicht ausreichend Bestände vorhanden, greifen wir auf Importe zurück. Uns ist bewusst, dass es Menschen gibt, die dies als unnötig einstufen. Für viele ist die Erhältlichkeit solcher Waren dennoch wichtig. Damit man selbst entscheiden kann, welche Artikel man kaufen möchte, stellen wir die nötigen Informationen zur Herkunft zur Verfügung. Liebe Grüsse, Tabea