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Kleber auf Früchten im Offenverkauf

Kategorie: Migipedia

verchrimich
verchrimichvor 8 Monaten
Ich kaufe hie und da Apfelsorten, welche auf jeder Frucht einen Kleber tragen. Z.B sind dies die Sorten Pink Lady oder Kanzi. Leider lässt sich ein solcher Kleber aber nie rückstandsfrei entfernen. Da ich keine Kleberreste essen möchte, schneide ich diese meist weg. Eigentlich finde ich es falsch, wenn man auf Früchten, welche vorzugsweise mit Schale gegessen werden, solche Etiketten angebracht werden. Sie sind ja vermutlich nicht giftig - gesund aber sicherlich auch nicht!
Wurde hier noch nie eine unbedenkliche Alternative geprüft, wie z.B. Gummi arabicum?
Ein weiteres Problem sehe ich auch auch bei Bananen. Fast bei allen Sorten, auch bei den von mir bevorzugten Fairtrade Max Havelaar Bananen, klebt auf jeder Schale immer noch 1 bis 2 Kleber. Anders als bei den Äpfeln ist dies für den Genuss nicht bedenklich. Aber ich ärgere mich immer, dass ich diese Kleber für den Kompost immer mühsam entfernen muss.
Hier wäre es wenigstens zu begrüssen, wenn nicht auf jeder einzelnen Frucht ein solcher Zettel angebracht würde.
Dies gilt auch für die oben erwähnten Apfelsorten. Wobei es z.B. bei den Pink Ladies oft vorkommt, dass ganze Chargen ohne Kleber sind, es dann aber wieder Kisten gibt, bei denen jede Frucht einen solchen hat.
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Letzte Aktivität vor 8 Monaten
M-Infoline
moderator
M-Infolinevor 8 Monaten
Hallo verchrimich, der Trend, Früchte und Gemüse mit Klebern zu versehen, setzt sich weltweit immer mehr durch. Dies geschieht jedoch nicht nur zur Zufriedenheit der Konsumentinnen und Konsumenten, wie wir an deinem Beispiel sehen.

Die Schweiz – oder die Migros – hat nicht genügend Einfluss, um die gängige Praxis im europäischen Handel zu beeinflussen.

Die Verwendung der Sticker hat durchaus auch Vorteile: Da Früchte und Gemüse immer häufiger ohne Verpackung im Angebot sind, geben die Kleber über die Herkunft und die Sorte Auskunft. Manchmal bieten sie auch Platz für den EAN-Code.

Bei Bio-Produkten sind wir aufgrund der Vorschriften zur genauen Unterscheidung verpflichtet, um eine Verwechslung mit konventionell produzierten Früchten und Gemüse zu vermeiden.

Wir empfehlen generell, Früchte und Gemüse vor dem Verzehr zu waschen. Beim Abreiben unter lauwarmem Wasser lösen sich eventuelle Rückstände. Die Aufkleber sowie der Leim müssen höchste Anforderungen bezüglich Verträglichkeit erfüllen. Ein versehentlicher Konsum ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Und zum Schluss: Wir sind dabei, kompostierbare Alternativen für die Sticker zu suchen.

Liebe Grüsse, Sina
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Yeeesha
Yeeeshavor 8 Monaten
"Die Schweiz – oder die Migros – hat nicht genügend Einfluss, um die gängige Praxis im europäischen Handel zu beeinflussen."

Das lässt mich vermuten dass das Problem hauptsächlich ausländische Produkte betrifft? Ich habe mich schon oft gefragt wie lange es wohl noch dauert bis ich ab jedem einzelnen Heidelbeeri einen Kleber abknübeln muss ^^

Tipp: auf lokalen Märkten gibts Äpfel und anderes Obst aus der Schweiz. Ohne Kleber. Und sogar wirklich marktfrisch.

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M-Infoline
moderator
M-Infolinevor 8 Monaten
Hallo verchrimich, der Trend, Früchte und Gemüse mit Klebern zu versehen, setzt sich weltweit immer mehr durch. Dies geschieht jedoch nicht nur zur Zufriedenheit der Konsumentinnen und Konsumenten, wie wir an deinem Beispiel sehen.

Die Schweiz – oder die Migros – hat nicht genügend Einfluss, um die gängige Praxis im europäischen Handel zu beeinflussen.

Die Verwendung der Sticker hat durchaus auch Vorteile: Da Früchte und Gemüse immer häufiger ohne Verpackung im Angebot sind, geben die Kleber über die Herkunft und die Sorte Auskunft. Manchmal bieten sie auch Platz für den EAN-Code.

Bei Bio-Produkten sind wir aufgrund der Vorschriften zur genauen Unterscheidung verpflichtet, um eine Verwechslung mit konventionell produzierten Früchten und Gemüse zu vermeiden.

Wir empfehlen generell, Früchte und Gemüse vor dem Verzehr zu waschen. Beim Abreiben unter lauwarmem Wasser lösen sich eventuelle Rückstände. Die Aufkleber sowie der Leim müssen höchste Anforderungen bezüglich Verträglichkeit erfüllen. Ein versehentlicher Konsum ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Und zum Schluss: Wir sind dabei, kompostierbare Alternativen für die Sticker zu suchen.

Liebe Grüsse, Sina
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