Reibkäse; schlechte Qualität | Migros Migipedia
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Reibkäse; schlechte Qualität

Reibkäse; schlechte Qualität

rili77
rili77il y a un an
Ich finde es schade, dass Reibkäse der Migros eine viel viel schlechtere Qualität hat, als wirklich egal welches Konkurrenzprodukt.
Als Beispiel nehmen wir mal geriebenen Gruyere, man erkennt zunächst mal am „glasigen“ Aussehen des grössten Teiles der Packung, dass hauptsächlich Randstücke von minderer Qualität verwendet wurden, darum kaufe ich seit Jahren keinen Reibkäse mehr in der Migros.
Als Koch musste ich aber kürzlich für einen Privatanlass u.a. eine Sauce Mornay zubereiten, und da bekam ich Migros-Reibkäse geliefert, ich wusste gleich, das kommt nicht gut. Und leider sind die vielen, glasigen Käsestückchen dann auch nicht geschmolzen in der Sauce, also musste ich die Sauce passieren, damit sie keinen Käse minderer Qualität mehr enthält. Das passiert mit Reibkäse der Konkurrenz nicht, man sieht es diesen Produkten schon an, dass sie keine solchen glasigen Randstücke enthalten, wie die Migros-Produkte und das notabene auch noch günstiger!
Die Migros könnte doch fairerweise einen angemessenen Preis ansetzen, wenn man denn schon Käse minderer Qualität verwendet.

13 réponses

Dernière activité il y a un an
  • rili77
    rili77il y a un an
    Und was ich noch ergänzen würde, die Sauce war hinterher auch geschmacklich ein Desaster, wenn ich es mit einer Sauce vergleiche, die mit einem Konkurrenzprodukt oder selber geriebenem Käse hergestellt wurde.
  • smartcoyote
    smartcoyoteil y a un an
    Welchen Reibkäse meinst du? Gibt ja einige (migros.ch > Produktsuche)...
    Ich finde nicht alle Reibkäse, die Migros im Sortiment hat, per se schlecht.
  • rili77
    rili77il y a un an
    Wie schon geschrieben gehts hier nun um den geriebenen Gruyere der Eigenmarke, aber wenn ich mir zb. manchmal die Aktionspackungen der Emmentaler/Gruyere-Mischung ansehe, erkenne ich durch die Verpackung schon die schlechte Käsequalität. ich mag mich bei dieser Mischung auch erinnern, dass der Käse nie geschmolzen ist, auch wenn das Gericht noch so heiss war. Es scheinen immer die Produkte der Mifroma zu sein, die eine eher unterdurchschnittliche Qualität haben, auch wenn ich zb. Sbrinz am Stück im Migros und beim Hauptkonkurrenten kaufe (Coop auch das Standard-Produkt wie Migros, nicht der noch bessere Alp-Sbrinz, den es bei Coop noch gibt), ist das Konkurrenzprodukt um Klassen besser.
    Aber eben, im konkreten Fall nehmen wir mal nur den geriebenen Gruyere und dessen Qualität ist wirklich miserabel. Für den angesetzten Preis einfach inakzeptabel.
  • Réponse à Post de rili77
    smartcoyote
    smartcoyoteil y a un an
    Da kann ich nur sagen, geh zur Konkurrenz und kauf deren qualitativ besseren Produkte. Selbstverständlich kann man hier im Forum seinen Ärger und Unmut zum Ausdruck bringen, aber ich denke nicht, dass sich gross daran etwas ändern wird; so leid es mir tut, aber was mir aufgefallen ist, Migros beschwichtigt hier im Forum ziemlich viel, aber wirklich etwas unternehmen bzw. den Kundenwünschen nachkommen tut sie nicht oder nur sehr selten...

    Diesen geriebenen Gruyere der Eigenmarke habe ich schon sehr lange nicht mehr bei der Migros gekauft, ich bin zur Konkurrenz gegangen, weil mich die Qualität nicht so ganz überzeugt hat oder weil Preis/Leistung für mich einfach nicht mehr stimmen (so mache ich das mit allen Produkten, egal ob Migros, Coop usw.).
  • rili77
    rili77il y a un an
    Ja, das mache ich auch, in der Migros kaufe ich nur selten und wenig ein, die Margen, die die Migros teils ansetzt, sind eine bodenlose Frechheit.
    Aber ich bin immer noch Genossenschafter und obwohl die Migros die Genossenschafter grösstenteils entrechtet hat, kommt man nicht drum herum, in Werbungen stets zu betonen, dass man ja „Eigentümer“ der Migros sei.
    Dass sich am Problem nichts ändern wird, ist mir klar, was die Migros-Vertreter hier drin auch schon gelogen haben, finde ich auch absolut daneben. Aber als „Eigentümer“ der Migros interessiert mich deren strategische Ausrichtung und ich finde, es wird nicht gut kommen, wenn die Migros weiterhin die strukturellen Probleme nicht beseitigt und stattdessen das Personal mit Senkungen der Sozialleistungen und die Kunden mit eher schlechten Produkten zu überhöhten Preisen dafür bezahlen lässt. Das Management sollte auch bedenken, dass sich die Genossenschafter dank Internet sehr sehr viel einfacher organisieren können, als zu Zeiten vom M-Frühling und das Kommando wieder übernehmen können, so wie es in einer richtigen Genossenschaft auch der Fall ist.
  • Réponse à Post de rili77
    smartcoyote
    smartcoyoteil y a un an
    Ich bin deiner Meinung.
    Auch ich kaufe nur noch wenig in der Migros ein. So leid es mir tut, aber die Konkurrenz ist der Migros davon geeilt; nicht nur hat sie vielfach qualitativ bessere Produkte, sondern diese sind teilweise massiv günstiger. Es kommt mir ein wenig so vor, als hätte sich Migros über Jahre/Jahrzehnte hinweg auf ihren Lorbeeren (von früher) ausgeruht und gedacht/gehofft, dass das immer so weiter geht und ihr die Konkurrenz nichts anhaben kann oder dergl., weil ja ihre Kunden Migros auf ewig treu bleiben werden, egal was kommt, und damit den richtigen Zeitpunkt für den Turnaround, für Innovationen usw. verpasst (ähnlich wie Nokia bei den Handyherstellern; das sieht man auch zum Teil an den Umsatz-/Gewinnzahlen: bei Coop z.B. gehts stetig aufwärts, während es bei Migros eher nach unten geht; und auch an der Strategie: Coop z.B. fährt konsequent ihre Strategie mit ein par Anpassungen unterwegs (auf Markenprodukte setzen und eigene Günstiglinie ausbauen, vermehrt Bio-Produkte ins Sortiment aufnehmen, auf Lebensmittelunverträglichkeiten reagieren und dieses Sortiment ausbauen (laktose-/glutenfrei) und dergl.; bei Migros kommt's mir ein wenig so vor, als sei ihre derzeitige Strategie "einfach ein bisschen vor sich hin wursteln, die Kunden werden's schon schlucken, sind ja schliesslich bis zum Tod der Migros treu ergeben" und das Motto "Chaos über Alles", bewährte Produkte werden mit zum Teil haarsträubenden/mit den exakt den gleichen Argumenten und faulen Ausreden aus dem Sortiment genommen und durch Alternativen, welche aber für mich als Kunde überhaupt keine echten Alternativen sind, ersetzt, es werden neue Produkte ins Sortiment genommen, bei denen ich mich als Kunde frage, wessen Bedürfnis sie entsprechen sollen usw.; ich hab das Gefühl, die Migros-Bosse wissen selber nicht, was sie eigentlich wollen, einfach mal planlos drauf los wursteln, wird schon nicht schief gehen). Die "schleichende Verschlechterung" ist an mir als Migros-Kunde nicht vorbei gegangen, und ich bin nicht mehr bereit, so leid es mir für die Migros auch tut, auf meine Kosten mir so etwas bieten zu lassen (ich war seit Kindheit an ein riesen Fan der Migros, aber dieses Migros-Kind ist inzwischen weg).
    Das mit dem Genossenschafter sein ist so eine Sache. Es ist zwar durchaus ein schönes Gefühl, dass man Genossenschafter der Migros ist; man fühlt sich schon irgendwie zugehörig und verbunden mit der Migros. Aber Fakt ist nun mal - genau so wie bei allen Unternehmen, ob börsenkotiert oder nicht -, dass auch bei der Migros nur die obersten Bosse des MGB das Sagen haben; die Genossenschafter haben da nicht viel/nichts zu melden, und Einfluss haben sie auch überhaupt keinen (was die Unternehmensstrategie, Produkteinführungen usw. betrifft). Das Highlight als Genossenschafter, wenn man so will, ist, dass man eine (wirklich sehr feine) gratis Schoggi erhält, wenn man die Abstimmungskarte abgibt (dieses Jahr fällt das wegen Corona aber leider aus). Dieses Genossenschafter-Sein ist für mich eigentlich total vernachlässigbar bzw. eine Farce; es ist nett, aber das war's dann auch schon. Als Aktionär einer AG hat man mehr Rechte als als Genossenschafter bei der Migros. Und etwas gar überspitzt (ironisch-zynisch) ausgedrückt: Das Klopapier, welches während des Lockdowns derart gehamstert wurde, ist wertvoller als der Genossenschaftsanteil...
    Dass die Migros derart offensiv Werbung dafür macht, dass die Migros den Kunden gehört, ist eine gute PR-Strategie; die Marketing-Abteilung hat sich dabei schon was überlegt, denn mit diesem Zusammengehörigkeitsgefühl und "Eigentümer-Sein" kann man seine Kunden sehr gut erweichen, der Migros weiterhin treu zu bleiben (egal, was für eine seltsame/fragwürdige Strategie Migros gerade fährt); an das Solidaritätsgefühl appellieren ist immer gut, hat früher gut funktioniert und funktioniert vermutlich auch jetzt. Bei den meisten Kunden bzw. beim grössten Teil der Migros-Kunden scheint diese Marketing-Strategie offenbar zu ziehen/wirken, bei mir überhaupt nicht. Ich lasse mir nicht von der Werbung und vom Marketing vorschreiben, was oder wen ich gut finden und was ich kaufen soll usw. Ich bin ein sehr kritischer Konsument und stelle meine Nachforschungen bezüglicht Produkten, Preis/Leistungsverhältnis usw. selber an und entscheide dann selbst (und nicht weil die Werbung oder das Marketing toll sind), was ich kaufe oder welche Firma ich gut finde etc. Und wenn Produkte, Leistungen usw. über Jahre hinweg schlechter werden, dann ziehe ich eben als Konsument die Konsequenzen, erst recht, wenn's Konkurrenz gibt. Es ist mir bewusst, dass ich für Migros als Kunde sehr unwichtig bin und dass ich vermutlich auch nie etwas ändern wird, aber dass, was ich als Kunde selbst ändern kann, das ändere ich eben; auf alles andere habe ich als mickriger Genossenschafter eh keinen Einfluss...
  • rollimaus
    rollimausil y a un an
    Top geschrieben auch ich war ein "Migroskind" aber in letzter Zeit sieht man mich immer öfter im Coop zum Einkaufen, was den Reibkäse betrifft da hab im am liebsten Sbrinz vom Coop
  • rili77
    rili77il y a un an
    Ja auch komplett Deiner Meinung, würde aber noch ergänzen, dass trotz der Entrechtung der Genossenschafter diese trotzdem noch gewisse gesetzlich vorgegebene Rechte haben. Es genügt zb ein einfaches Mehr der Genossenschafter, um operativ und strategisch einzugreifen, wie zb. ein Verbot von China-Importen, um diese Schrott-Produkte dann zu Preisen zu verkaufen, als wären sie CH-Produkte. Daher ist das Interesse der Migros, möglichst viele Genossenschafter zu haben, der M-Frühling sammelte damals Unterschriften vor Migros-Filialen, die Migros legte denen aber Steine in den Weg, wo es nur ging, die Migros will keine demokratischen Verhältnisse. So verlangte die Migros von den Initianten, Name, Adresse und Unterschrift von den Genossenschaftern seien nur gültig, wenn auch die Genossenschafter-Nr. angegeben werde, kaum jemand hatte aber seinen Anteilsschein dabei. Die Gerichte verboten der Migros dieses Vorgehen dann, trotzdem kamen nicht annähernd soviel Unterschriften zusammen, wie nötig gewesen wären, um ein Mehr zu erreichen. Dank Internet halte ich es aber heutzutage für möglich, insbesondere dann, wenn das Management auf diesem Kurs bleibt. Die Genossenschafter haben sogar das Recht, die Genossenschaft aufzulösen, dafür wären aber 2/3 der Genossenschafter-Stimmen nötig.
    Aber evtl. will man die Karre auch absichtlich an die Wand fahren lassen, um hinterher eine Begründung für eine Umwandlung in eine AG zu haben..... und der Anteilsschein der Genossenschafter würde sich dann in eine Aktie verwandeln, die bedeutend mehr Wert haben wird, als der lächerliche Anteilsschein. Nur darum bleibe ich Genossenschafter, sonst hätte ich mir den Anteilsschein längst auszahlen lassen ;o)
  • rili77
    rili77il y a un an
    Habe vor geraumer Zeit übrigens auch mal eine Anfrage hier gemacht, weil ein Migros-Manager in den Medien behauptete, die Migros sei genossenschaftlich geführt. Der Migros-Vertreter antwortete, dass das auch korrekt sei. Nachdem ich erklären musste, dass die Migros durch ein (eher schlechtes) Management geführt werde, der Sinn einer Genossenschaft eben genau nicht eine solche Machtkonzentration sei und es nur eine genossenschaftliche Führung wäre, wenn alle Genossenschafter über demokratische Abstimmungen die Führung inne hätten, kam dann als Antwort, man lasse sich nicht als Lügner bezeichnen und klinke sich darum aus der Diskussion aus.
  • M-Infoline
    moderator
    M-Infolineil y a un an
    Hallo rili77, danke für deinen Beitrag. Dass dir unser Käse nicht zusagt, tut mir leid. Unsere Käseabteilung ist über deinen Hinweis informiert und behält die Situation im Auge. Grundsätzlich ist es so, dass bei der Produktion von Käseportionen sogenannte «Randstücke» übrig bleiben. Diese werden zu einem gewissen Teil für den Reibkäse verwendet. Reibkäse besteht vor allem aus Kernstücken, aber auch aus einem gewissen Anteil Randstücken. Dieses Verfahren ist üblich, um Foodwaste bei der Käseherstellung zu verringern. Liebe Grüsse, Luisa