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Warum ist eine Tasse Royal Kaffee in der Ostschweiz teurer als in Bern ???

Kategorie: Allgemein

Gast
Gastbearbeitet vor 5 Jahren
Ich warte jetzt allerdings nicht auf eine Antwort im Sinne von andere Gegend.... :-((

Es ist der gleiche Kaffe aus den gleichen Tassen und den gleichen Automaten.

In Bern kostet das 10er Abo 28 CHF und ist der Stempelkarte (500 Punkte bei 10 Bezügen) gleich gestellt

In St. Gallen kostet ein 11er Abo 33 CHF und wird mit dem Argument beworben: 1 Kaffe gratis - also 33CHF geteilt durch 11 = 3 CHF pro Kaffee im Abo

WARUM diese Differenz bei einem Produkt, welches gesamtschweizerisch ( ohne Tessin) mit den gleichen Argumenten beworben wird ? Eigentlich nicht logisch !

LIEBE MIGROS ! Meine Bitte : Verkauft auch in der Ostschweiz 10er Abos für 28 CHF !!!
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Letzte Aktivität vor 5 Jahren
marcoti
marcotivor 5 Jahren
Glückliches Tessin !
Dortkostet im Migros der Einzel- Kaffee nur 2.50 Franken -- allerdings in ANDEREN Tassen und aus anderen Automaten.... ;-)

Aber ehrlich, ich sehe auch nicht ein, warum in der Deutschschweiz ein Produkt, für welches überall die gleichen neuen Tassen bereit gestellt wurden, so unterschiedliche Preise verlangt werden. Ist doch überall der gleiche Royal Kaffee !

Das ist ja, wie wenn in der Westschweiz eine Stange Nespresso 5 Fr und in der Ostschweiz 6 Fr. kostet.... bedingt durch den Transport :-))
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AlMiDeCoLi
AlMiDeCoLivor 5 Jahren
@Tessin
Es hat eben doch etwas mit der Gegend zu tun. Denn in Bern profitierst Du vom Abo-Angebot der Genossenschaft Migros Aare und in St. Gallen von jenem der Genossenschaft Migros Ostschweiz. Sprich: Es sind zwei unterschiedliche Unternehmen, daher zwei unterschiedliche Angebote.

In Zürich dürfte das Angebot wiederum anders aussehen, sofern die Genossenschaft Migros Zürich ebenfalls eine Kaffeekarte abgibt.

Die Migros ist eben nicht gesamtschweizerisch die gleiche Migros.
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marcoti
marcotivor 5 Jahren
@AlMiDeCoLi Einspruch .... !

Da bin ich nicht gleicher Meinung wie Sie ! Es ist auch nicht vergleichbar mit dem 10-fach Seniorenrabatt der Migros Aare...
Cafe Royal wird ausdrücklich unter einem gesamtschweizerischen Label (Ausnahme Tessin - warum? siehe weiter unten) vermarktet und wenn Sie die Gutscheine anschauen, steht nichts von einer Region drauf, sondern DIE MARKE "Café Royal", d.h. ich kann den Gutschein überall in der Schweiz in Migros Restaurant/Take Away (auf der Rückseite aufgedruckt) einlösen, wo es diesen Café gibt. Vorne rechts oben ist zusätzlich das Ablaufdatum z.B. "Val.31.12.2025" , richtigerweise um sich abzusichern, dass man nicht nach 10 Jahren bei gänzlich anderen Preisverhältnissen einlösen kann.

Genau so ist es mit meiner Stempelkarte, welche ich benutze: Diese ist jetzt aktuell noch 8 Monate gültig und damit habe ich schon in der ganzen Schweiz Kaffee 50 Rp billiger bezogen (Ausnahme Tessin - aber dies steht drauf) Auch die Stempelkarte bezieht sich auf die Marke Cafè Royal

Ich kann also durchaus Kaffeekarten in Bern für 28 CHF kaufen und die Gutscheine in St. Gallen einlösen - funktioniert.... es steht nirgends drauf : Nur gültig bei Migros Genossenschaft Aare...
Die Gutscheine sindnicht einmal an eine Cumuluskarte gebunden, wo noch erkennbar wäre, dass man im "falschen Gebiet" konsumiert.

Spezialfall Tessin: Dort wird vorwiegend Espresso getrunken und die "tazza grande" verweist fast ausschliesslich auf Deutschschweizer. Beide Arten sind gleich teuer (ja auch bei uns) und die Espressi gibt es ja bekanntlich im Tessin selbst in bedienten Cafes (Beispiel Piccadilly) für CHF 2.50 mitsamt Blick zum lesen... Dort würde niemand CHF 3.30 bezahlen ;-)
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AlMiDeCoLi
AlMiDeCoLivor 5 Jahren
@marcoti
Ich habe das Anliegen von @Tessinso verstanden, dass es eben NICHT um die digitale Stempelkarte aus der App geht, sondern um die Kaffekarten aus Papier, welche die Genossenschaften abgeben.
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Gast
Gastvor 5 Jahren
Danke "Marcoti" für den Zuspruch. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass Problem liegt nicht bei der Bevorzugung der Berner, denn dies nimmt man in der Ostschweiz nicht war, auch nicht Aktionen für bestimmte Personengruppen.

Bei Gesprächen über Generationen wirft jemand in den Raum : "Ich bekomme den Kaffee in der Migros 50 Rappen günstiger als du"... wegen Smartphone.... und die "depperten Alten" die noch ein Tasten-Handy haben oder doch ein "Altes Smartphone" von Sohn/Tochter, aber trotzdem nicht mehr geeignet, weil es nicht Android 4.4 oder iOS 9.0 hat und deshalb die M-App nicht funktioniert....

Liebe Migros Ostschweiz ! Ich verstehe zwar, dass ihr alle Kunden auf das neueste Smartphone umerziehen wollt, aber bitte nicht bei so einer sensiblen Angelegenheit wie den täglichen Kaffeegenuss der AHV-Rentner im Migros Restaurant !

Macht es so wie die Berner : Mit dem 10er Kaffee - Bons für 28 Franken stellt ihr Smartphone-Besitzer der neuesten Generation und die etwas "komplizierteren Alten" finanziell bei einem so wichtigen "Service-Public-Artikel" auf die gleiche Stufe...

"AlMiDeCoLi" : Es ist nicht gegen die Berner gerichtet sondern es geht eher um Gleichbehandlung.... ich bin ja auch nur per Zufall darauf gestossen, als man mir im M-Restaurant in der Berner Innenstadt so ein Abo für 28 Franken verkaufen wollte und dann noch einmal den Steller auf dem Tisch anschaute, wo ebenfalls darauf hingewiesen wurde.

Die Berner machen es geschickter: Sie stellen Stempelkarte und Kaffekarten-Abo preislich gleich !
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Kathrin_Migros
moderator
Kathrin_Migrosvor 5 Jahren
Hallo miteinander





Die Migros ist ein Bund diverser Genossenschaften. Diesen treffen eigenständige Entscheide, bieten ein Sortiment an, das auf regionale Vorlieben und Gewohnheiten eingehen kann. Zu den Unterschieden gehören teilweise auch unterschiedliche Preise dazu.






Herzliche Grüsse



Kathrin
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marcoti
marcotivor 5 Jahren
Gut - klare Aussage, auch wenn ich dies bei einem derart schweizweit (ohne Tessin) vermarkteten Produkt nicht ganz verstehe.... ;-) ..... dies sind keinePatisserie, die an Orten wie im Vergnügungspark im Grüene Rüschlikon oder im Badezentrum Säntispark Abtwil 20 Rp. teurer sind...

Konkret: Meine Oma ohne Smartphone kann diese 10er Abos für 28 CHF imMigros Restaurant Tivoli Spreitenbach (Migros Aare) für 28 CHF kaufen und im wenige Kilometer entfernten Mirgros Restaurant Zürich Altstetten Neumarkt (Migros Zürich) verbrauchen... ?

Zusatzfrage : Welcher der diversen Genossenschaften in der Schweiz untersteht dann die Stempelkarte, wo ja auch überall in der Schweiz (Ausnahme Tessin) der gleiche Rabatt von 50 Rappen gewährt wird ?
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alphabetta
alphabettavor 5 Jahren
Community Manager User Avatar Beiträge: 154 Re: Betreff: Warum ist eine Tasse Royal Kaffee in der Ostschweiz teurer als in Bern ??? Optionen gestern Hallo miteinander Die Migros ist ein Bund diverser Genossenschaften. Diesen treffen eigenständige Entscheide, bieten ein Sortiment an, das auf regionale Vorlieben und Gewohnheiten eingehen kann. Zu den Unterschieden gehören teilweise auch unterschiedliche Preise dazu. Herzliche Grüsse Kathrin

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Also bis jetzt bin ich der Meinung gewesen, dass die Migros, die Migros für die ganze Schweiz dasselbe ist. Hm, nach dieser Antwort bin ich jetzt ein wenig im zaudern. Der Gründer der Migros, Gottlieb Duttweiler, hat die Migros in einem ganz anderen Sinn gegründet. Klar, haben sich die Zeiten geändert, aber für mich ist und bleibt die Migros, Migros.
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AlMiDeCoLi
AlMiDeCoLivor 5 Jahren
@alphabetta
Gottlieb Duttweiler war kein Freund des Grossen. Er hätte die Migros gerne klein gehalten. Und genau aus diesem Grund gibt es nicht eine einzige, grosse Migros, sondern mehrere regionale Genossenschaften, welche für ihr Wirtschaftsgebiet zuständig sind. Urasprünglich war die Migros Zürich eine Aktiengesellschaft. Duttweiler gründete weitere regionale Migros-Gesellschaften; zum Beispiel in Luzern. Auch die anderen regionalen Gesellschaften waren AG's und wurden später in Genossenschaften umgewandelt. Nur die letzte regionale Migros, jene im Tessin, wurde als Genossenschaft gegründet.

Irgendwann fand man es bei den Genossenschaften blöd, dass jede einzelne für sich für das Marketing (u.a.) schauen musste. Deshalb gründeten sie den Migros-Genossenschafts-Bund als Dachorganisation, welche viele Arbeiten für die Genossenschaften zentral übernimmt (Werbung, Kassensystem, Ladenkonzepte usw.).

Das Grundsortiment wird jeweils vom MGB vorgegeben, aber die einzelnen Genossenschaften haben auch Artikel im Angebot, welche man in den anderen Landesteilen nicht erhält. Die Genossenschaft Aare bietet zum Beispiel Mode der Label «Broadway» und «Greystone» an.
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marcoti
marcotivor 5 Jahren
@AlMiDeCoLi : "Irgendwann fand man es bei den Genossenschaften blöd, dass jede einzelne für sich für das Marketing (u.a.) schauen musste. Deshalb gründeten sie den Migros-Genossenschafts-Bund als Dachorganisation,..... "

Marketing = Dachorganisation... ;-) Die Umstellung erfolgte schweizweit (Ausnahme Tessin) von "Caruso" zu "Royal* inkl. einheitlichen Kaffeetassen.... eben mit Ausnahme des Abo-Preises bei demjenigen Personenkreis, die kein neues Smartphone haben, wo die M-App installiert werden kann... (Stempelkarte)

Für mich als Stempelkartennutzer ist dies einerlei... aber für gewisse Kreise von Rentnern, die mit moderner Technik nicht mehr "zschlag" kommen.



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