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Vorne durch Hui, hinten Pfui

Kategorie: Allgemein

HirschiS
HirschiSvor 6 Monaten
Gestern in der Migros Filiale Altstetten Neumarkt ist eine von der Gemüse-Abteilung mit dem Wagen für den "Gemüse-Ausschuss" um es mal lieb zu benennen an mir vorbeigefahren. Ich habe darauf sofort drei dieser ober-leckeren Selection Tomaten gesehen, bei denen ich meiner Meinung nach keine Mängel feststellen konnte.
Ich habe die Mitarbeiterin gefragt, was denn mit diesen Tomaten sei, worauf sie gemeint hat, dass diese schrumpelig seien. Ich habe sie gefragt, ob ich diese kaufen dürfe, habe aber ihre Antwort gar nicht abgewartet, die Tomaten genommen, auf die Waage gelegt, Nummer 149 eingetippt und zum regulären Preis erstanden.
Zuhause musste ich feststellen, oder durfte, dass die von aussen schon ein wenig schrumpeligen Tomaten mitunter zum besten gehört haben, was ich in letzter Zeit an Gemüsen gegessen habe...

Liebe Migros, ihr stellt euch immer als soooo nachhaltig dar, wäre es da nicht möglich, dass man solche eigentlich einwandfreien Lebensmittel in ein 50%-Gestell legt, damit die Leute darauf aufmerksam werden, und nicht nur ich und eine Hand voll anderer so denkenden Menschen die Waren vor dem Abfall rettet? Natürlich meine ich nicht verschimmelte Ware, aber solche, die nur Schönheitsfehler hat und deswegen ausgesondert wird, so wie ich es schon hunderte Male mitansehen musste.
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Letzte Aktivität vor 5 Monaten
Luzerner
Luzernervor 6 Monaten
Bin voll deiner Meinung.Bei uns in der Region Luzern werden gewisse Artikel in einem seperaten Gestell verkauft.Weiss ned ob das Zuständigkeitsbereich der Filialen oder gar der Genossenschaft ist.Jedenfalls ist die Migros an Food Waste sicher nicht unschuldig durch ihre dauernde Verfügbarkeit Politik.Aber viele Kunden kaufen auch nix wo Ned 1a aussieht.kranke Welt.
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HirschiS
HirschiSvor 6 Monaten
Eben deswegen, weil die Leute immer das schönste aller Teile aussuchen, sollte man auch unschöne Teile irgendwie versuchen an den Mann / die Frau zu bringen, anstatt es wegzuwerfen.

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Luzerner
Luzernervor 6 Monaten
Bin voll deiner Meinung.Bei uns in der Region Luzern werden gewisse Artikel in einem seperaten Gestell verkauft.Weiss ned ob das Zuständigkeitsbereich der Filialen oder gar der Genossenschaft ist.Jedenfalls ist die Migros an Food Waste sicher nicht unschuldig durch ihre dauernde Verfügbarkeit Politik.Aber viele Kunden kaufen auch nix wo Ned 1a aussieht.kranke Welt.
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M-Infoline
moderator
M-Infolinevor 6 Monaten
Hallo HirschiS, viele Verkaufsstellen kennen bereits ein solches Plätzchen für optisch nicht mehr schöne Produkte. Es ist aber schwierig für unsere Mitarbeitenden, einwandfreies Gemüse und Früchte von nicht mehr gutem zu unterscheiden. Die Optik ist da ein Merkmal, auf das sie sich stützen können. Schliesslich wollen wir unseren Kundinnen und Kunden keine schimmligen Waren verkaufen. Es liegt also immer auch ein bisschen in der Entscheidung der Mitarbeitenden, was sie noch verkaufen und was nicht. Liebe Grüsse, Sina
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1-andrea-1
1-andrea-1vor 5 Monaten
Guten Tag Sina
Das Food-Waste Problem wurde am Beispiel der Tomaten sehr gut deutlich und es ist allen klar, dass es hierbei nicht um schimmlige Ware geht. Ich finde es aber mehr als ungerecht die "Schuld" für ein grösseres Problem, auf die einzelnen Mitarbeitenden zu schieben. Die Mitarbeitenden in den einzelnen Filialen erfüllen schliesslich auch nur ihren Auftrag den sie von ihren Vorgesetzten erhalten. Wenn also die Migros ihr Gemüse und ihre Früchte als besonders "frisch" darstellt, wird von den Mitarbeitenden verlangt, dass sie alles was nicht diesem "Frische" Kriterium entspricht entfernen. Hierzu bräuchte es einen Paradigmenwechsel im Marketingbereich und ein Umdenken im gesamten Unternehmen.

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M-Infoline
moderator
M-Infolinevor 6 Monaten
Hallo HirschiS, viele Verkaufsstellen kennen bereits ein solches Plätzchen für optisch nicht mehr schöne Produkte. Es ist aber schwierig für unsere Mitarbeitenden, einwandfreies Gemüse und Früchte von nicht mehr gutem zu unterscheiden. Die Optik ist da ein Merkmal, auf das sie sich stützen können. Schliesslich wollen wir unseren Kundinnen und Kunden keine schimmligen Waren verkaufen. Es liegt also immer auch ein bisschen in der Entscheidung der Mitarbeitenden, was sie noch verkaufen und was nicht. Liebe Grüsse, Sina
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