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Margen auf Milchprodukten

Kategorie: Einkaufen

Planton
Plantonbearbeitet vor 3 Monaten
Wie kann es Sein das Migros neben Coop, so hohe Margen auf bestimmte Milchprodukte hat. Ihr verrate eure Werte. Würde gerne mal von der Migros hören wie ihr diese Preise rechtfertigt.

Es war nun ja in allen Zeitungen, doch höre ich nirgends eine Stellungsnahme der Migros zu den Vorwürfen oder habe ich was verpasst?

https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/konsum-hoechste-margen-von-europa-migros-und-coop-werden-wegen-hohen-preisen-bei-joghurt-kaese-und-co-angeprangert-ld.2312335

https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/konsum-hoechste-margen-von-europa-migros-und-coop-werden-wegen-hohen-preisen-bei-joghurt-kaese-und-co-angeprangert-ld.2312335

Heikel das hier zu Posten, für mich ein klares Nein. Es sollte auf den Tisch,ist ein heikles Thema ja aber die Leute sollen sich ihre eigene Meinung dazu bilden. Das Volk hat die macht, der Kunde kann etwas verändern, vergesst das nicht. Zeigt mir (Migros) das die Zeitung unrecht hat. Oder begründet eure extremen Marge. Bringt mir den gegen Beweis das Ihr eure Werte nicht zu gunst des Profits verkauft habt. Hier habt ihr die Möglichkeit mich noch vom Gegenteil zu überzeugen.

Bin gespannt.
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8 Antworten

Letzte Aktivität vor 3 Monaten
indios
indiosvor 3 Monaten
Auch das Gemüse ist so extrem teuer. Das Wetter kann es dieses Jahr nicht sein. ?
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Marc_Migros
moderator
Marc_Migrosvor 3 Monaten
Hallo Planton

Danke für die Eröffnung des Themas. Gerne hole ich ein wenig aus.
Als grösste Kundin der Schweizer Landwirtschaft pflegt die Migros eine partnerschaftliche Beziehung zu dieser. Die Migros hat den Auftrag, vorrangig Schweizer Produkte zu verkaufen, solange es die Qualität und die Quantität zulassen.
Die Migros ist die grösste Abnehmerin und Vermarkterin von Rohstoffen der Schweizer Landwirtschaft. Sie pflegt mit den Bauern ein partnerschaftliches Verhältnis und setzt sich für den Absatz ihrer Produkte ein. Beide arbeiten in derselben Wertschöpfungskette und für dasselbe Ziel: qualitativ hochstehende Produkte zu einem fairen Preis für die Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Behauptung, dass die Margen im Schweizer Detailhandel zu hoch seien, ist nicht gerechtfertigt. Unsere Geschäftszahlen sind ein Zeugnis dafür. Die Migros hat nicht die Aufgabe, den Gewinn zu maximieren, sondern ihn in Arbeitsplätze, Gesellschaft und Kultur zu reinvestieren. Um sich davon zu überzeugen, genügt ein Blick auf den Geschäftsbericht 2021. Mit einer so niedrigen Rentabilität würden wir an der Börse nicht lange bestehen... https://report.migros.ch/2021/de/
Wir entwickeln unsere Maxime, das beste Sortiment zum besten Preis anzubieten, ständig weiter und streben die Preisführerschaft sowohl im konventionellen Bereich als auch bei Mehrwert-Produkten und aus biologischem Anbau an. Unser Wettbewerb mit anderen Einzelhändlern ist so intensiv, dass die Kundschaft überteuerte Produkte sofort erkennt und meidet. Es ist daher nicht möglich, mit unseren Produkten eine höhere Gewinnspanne zu erzielen. Wir wären schlichtweg nicht mehr wettbewerbsfähig.
Wir sind einem starken Wettbewerb ausgesetzt, zunächst im Inland, aber auch durch den Einkaufstourismus. Die Migros ist bestrebt, ihren Kunden stets die besten Angebote zu fairen Preisen zu bieten. Die Preise werden daher ständig nach unten korrigiert, wo dies möglich ist.
Die Migros hat ihre Preise in den letzten drei Jahren um insgesamt 500 Millionen gesenkt, und wir werden unsere Margen auch in Zukunft weiter beschneiden. Dies ist möglich, weil wir unsere Strukturen optimiert und viele Prozesse im Hintergrund effizienter gestaltet haben. Wir arbeiten weiter in diese Richtung. Ja, die Gespräche mit den Anbietern sind manchmal hart, aber immer fair.
Details zu Verhandlungen mit Produzenten sowie Margen gibt die Migros nicht bekannt.

Liebe Grüsse, Marc
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Bodenseeknusperli
Bodenseeknusperlivor 3 Monaten
Aber ist "... Bei den Tam-Tam Chocolats beträgt die Marge der Migros 58 Prozent..." nicht etwas arg?

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Marc_Migros
moderator
Marc_Migrosvor 3 Monaten
Hallo Planton

Danke für die Eröffnung des Themas. Gerne hole ich ein wenig aus.
Als grösste Kundin der Schweizer Landwirtschaft pflegt die Migros eine partnerschaftliche Beziehung zu dieser. Die Migros hat den Auftrag, vorrangig Schweizer Produkte zu verkaufen, solange es die Qualität und die Quantität zulassen.
Die Migros ist die grösste Abnehmerin und Vermarkterin von Rohstoffen der Schweizer Landwirtschaft. Sie pflegt mit den Bauern ein partnerschaftliches Verhältnis und setzt sich für den Absatz ihrer Produkte ein. Beide arbeiten in derselben Wertschöpfungskette und für dasselbe Ziel: qualitativ hochstehende Produkte zu einem fairen Preis für die Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Behauptung, dass die Margen im Schweizer Detailhandel zu hoch seien, ist nicht gerechtfertigt. Unsere Geschäftszahlen sind ein Zeugnis dafür. Die Migros hat nicht die Aufgabe, den Gewinn zu maximieren, sondern ihn in Arbeitsplätze, Gesellschaft und Kultur zu reinvestieren. Um sich davon zu überzeugen, genügt ein Blick auf den Geschäftsbericht 2021. Mit einer so niedrigen Rentabilität würden wir an der Börse nicht lange bestehen... https://report.migros.ch/2021/de/
Wir entwickeln unsere Maxime, das beste Sortiment zum besten Preis anzubieten, ständig weiter und streben die Preisführerschaft sowohl im konventionellen Bereich als auch bei Mehrwert-Produkten und aus biologischem Anbau an. Unser Wettbewerb mit anderen Einzelhändlern ist so intensiv, dass die Kundschaft überteuerte Produkte sofort erkennt und meidet. Es ist daher nicht möglich, mit unseren Produkten eine höhere Gewinnspanne zu erzielen. Wir wären schlichtweg nicht mehr wettbewerbsfähig.
Wir sind einem starken Wettbewerb ausgesetzt, zunächst im Inland, aber auch durch den Einkaufstourismus. Die Migros ist bestrebt, ihren Kunden stets die besten Angebote zu fairen Preisen zu bieten. Die Preise werden daher ständig nach unten korrigiert, wo dies möglich ist.
Die Migros hat ihre Preise in den letzten drei Jahren um insgesamt 500 Millionen gesenkt, und wir werden unsere Margen auch in Zukunft weiter beschneiden. Dies ist möglich, weil wir unsere Strukturen optimiert und viele Prozesse im Hintergrund effizienter gestaltet haben. Wir arbeiten weiter in diese Richtung. Ja, die Gespräche mit den Anbietern sind manchmal hart, aber immer fair.
Details zu Verhandlungen mit Produzenten sowie Margen gibt die Migros nicht bekannt.

Liebe Grüsse, Marc
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Planton
Plantonvor 3 Monaten
Wie schon gesagt bezieht sich meine Aussage explizit auf die genannten Daten die ausgewertet wurden. Diese Spiegeln eine andere Wahrheit wieder.

Wie schon Bodenseeknusperli in den Raum gestellt hat, sind bei gewissen Produkten die Margen extrem hoch.Das ist schwarz auf weiss, nach zu lesen. Oder Stimmen die Aussagen aus den Artikeln etwa nicht ?

Zitat Luzerner Zeitung.
Auf Basis der Daten wurden die Einkaufs- und Verkaufspreise von 77 Produkten analysiert. Das Ergebnis: Die Bruttomargen bei Coop betragen im Schnitt 57 Prozent, bei Migros 46 Prozent, beim Grossmarkt Aligro 35 Prozent und bei Manor 34 Prozent. Händler, die weniger als zehn Produkte vermarkten, wie Denner oder Volg, wurden aus der Stichprobe ausgeschlossen.

Wir reden hier von dieser Tatsache und nicht vom Gesamtenverkaufsvolumen der Migros. Jeder darf was verdienen auch die Migros, wenn dann jedoch Margen von über 50% im Raum stehen, habe ich so meine Mühe damit.
Der Grossmark scheidet hier besser als Migros und Coop ab, da können Sie mir noch lange erklären was die Migros alles gut macht. Das habe ich auch nicht in Frage gestellt. Die Kritik galt explizit auf die Auswertung der Daten aus den erwähnten Zeitungsartikel. Das die Migros die Preise gesenkt hat mag Stimmen, bei diesen Produkten wird man auf gut Deutsch über den Tisch gezogen. Meine persönliche Wahrnehmung. Nehmen wir an ich verkaufe ihnen mein Auto und schlage auf den Kaufpreis 50% drauf und Sage ihnen das es ein super Preis ist. Sie erfahren durch Zufall etwas später das ich Ihnen das Auto mit einem Aufschlag von 50% als die Hälfte des Ursprünglichen Preises oben drauf mein Auto Verkauft habe. Da fühlt sich doch Jeder über den Tisch gezogen. Oder etwa nicht ? Es ist egal ob es ein Auto oder ein Tam-Tam Joghurt ist, hier geht es um das Prinzip. Jedenfalls für mich persönlich, jeder darf was am Verkauf verdienen, sonnst macht es ja keiner die Frage ist nur wo ziehe ich die Grenze. Was ist ein fairer Preis gewinne mit 10% marge 20% oder 30%, bei 50% ist das Limit was fair ist deutlich überschritten oder wie sehen sie das als Kunde. Probieren Sie mal die Perspektive des Kunden einzunehmen, da wird Mann/Frau doch hellhörig oder nicht. Ich bin sicher im Privatleben würden Sie ihrem Verkäufer auch nicht die Hand schütteln und finden fairer Deal mit dem Auto Verkauf.

Kleine Anmerkung am Rande meine Kritik richtet sich an die Firma Migros und ist auf keinen Fall persönlich zu nehmen. Es geht hier um den Konzern und seine Preis-Politik die ich nicht nachvollziehen kann tut mir Leid. Wie gesagt ich betone nochmals es geht hier explizit um Produkte die mit Margen von mehr als 50% an den Endkunden verkauft werden und nicht um eine Gesamtanalyse. Hier geht es darum was ist OK ist und wo ziehe ich den Endkunden über den Tisch. Das ist bei solchen Margen deutlich erreicht und für mich nicht nachvollziehbar.

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Bodenseeknusperli
Bodenseeknusperlivor 3 Monaten
Aber ist "... Bei den Tam-Tam Chocolats beträgt die Marge der Migros 58 Prozent..." nicht etwas arg?
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rollimaus
rollimausvor 3 Monaten
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Tobi99999
Tobi99999vor 3 Monaten
Migros redet sich raus. Das Umsatz/Gewinn-Verhältnis ist bei bspw. Lidl nicht wirklich anders. https://www.businessinsider.de/wirtschaft/handel/seltener-einblick-in-lidls-geschaeftszahlen-zeigt-dass-der-discounter-aldi-ueberholt-a/ Man fragt sich warum eine Genossenschaft überhaupt Jahr für Jahr Milionengewinne machen muss. Das Mitbestimmungsrecht wurde zuletzt mit M-Frühling eingefordert. Es braucht dringend eine Änderung im Genossenschaftsrecht, damit die Genossenschafter wieder mitbestimmen können und der Gewinn wieder ans schweizer Volk weitergegeben wird.
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Planton
Plantonvor 3 Monaten
Bin ganz deiner Meinung Tobi99999

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Tobi99999
Tobi99999vor 3 Monaten
Migros redet sich raus. Das Umsatz/Gewinn-Verhältnis ist bei bspw. Lidl nicht wirklich anders. https://www.businessinsider.de/wirtschaft/handel/seltener-einblick-in-lidls-geschaeftszahlen-zeigt-dass-der-discounter-aldi-ueberholt-a/ Man fragt sich warum eine Genossenschaft überhaupt Jahr für Jahr Milionengewinne machen muss. Das Mitbestimmungsrecht wurde zuletzt mit M-Frühling eingefordert. Es braucht dringend eine Änderung im Genossenschaftsrecht, damit die Genossenschafter wieder mitbestimmen können und der Gewinn wieder ans schweizer Volk weitergegeben wird.
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Smoky_2
Smoky_2vor 3 Monaten
Es ist eigentlich auch nicht der Auftrag der Migros...
"...Mit einer so niedrigen Rentabilität würden wir an der Börse nicht lange bestehen..."
Noch weniger:
"Es ist daher nicht möglich, mit unseren Produkten eine höhere Gewinnspanne zu erzielen. Wir wären schlichtweg nicht mehr wettbewerbsfähig."
Der Auftrag wäre doch eigentlich den Genossenschafts-Mitgliedern beim Einkauf möglichst gute Qualität zu möglicht günstigsten Preis zu ermöglichen.
Aber trösten Sie sich Marc. Sie sind nicht der einzige Angestellte bei Migros, der das vergessen hat. In der Führungsetage gehören Sie sicherlich zu einer Mehrheit. Leider schon seit Jahren so.

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Marc_Migros
moderator
Marc_Migrosvor 3 Monaten
Hallo Planton

Danke für die Eröffnung des Themas. Gerne hole ich ein wenig aus.
Als grösste Kundin der Schweizer Landwirtschaft pflegt die Migros eine partnerschaftliche Beziehung zu dieser. Die Migros hat den Auftrag, vorrangig Schweizer Produkte zu verkaufen, solange es die Qualität und die Quantität zulassen.
Die Migros ist die grösste Abnehmerin und Vermarkterin von Rohstoffen der Schweizer Landwirtschaft. Sie pflegt mit den Bauern ein partnerschaftliches Verhältnis und setzt sich für den Absatz ihrer Produkte ein. Beide arbeiten in derselben Wertschöpfungskette und für dasselbe Ziel: qualitativ hochstehende Produkte zu einem fairen Preis für die Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Behauptung, dass die Margen im Schweizer Detailhandel zu hoch seien, ist nicht gerechtfertigt. Unsere Geschäftszahlen sind ein Zeugnis dafür. Die Migros hat nicht die Aufgabe, den Gewinn zu maximieren, sondern ihn in Arbeitsplätze, Gesellschaft und Kultur zu reinvestieren. Um sich davon zu überzeugen, genügt ein Blick auf den Geschäftsbericht 2021. Mit einer so niedrigen Rentabilität würden wir an der Börse nicht lange bestehen... https://report.migros.ch/2021/de/
Wir entwickeln unsere Maxime, das beste Sortiment zum besten Preis anzubieten, ständig weiter und streben die Preisführerschaft sowohl im konventionellen Bereich als auch bei Mehrwert-Produkten und aus biologischem Anbau an. Unser Wettbewerb mit anderen Einzelhändlern ist so intensiv, dass die Kundschaft überteuerte Produkte sofort erkennt und meidet. Es ist daher nicht möglich, mit unseren Produkten eine höhere Gewinnspanne zu erzielen. Wir wären schlichtweg nicht mehr wettbewerbsfähig.
Wir sind einem starken Wettbewerb ausgesetzt, zunächst im Inland, aber auch durch den Einkaufstourismus. Die Migros ist bestrebt, ihren Kunden stets die besten Angebote zu fairen Preisen zu bieten. Die Preise werden daher ständig nach unten korrigiert, wo dies möglich ist.
Die Migros hat ihre Preise in den letzten drei Jahren um insgesamt 500 Millionen gesenkt, und wir werden unsere Margen auch in Zukunft weiter beschneiden. Dies ist möglich, weil wir unsere Strukturen optimiert und viele Prozesse im Hintergrund effizienter gestaltet haben. Wir arbeiten weiter in diese Richtung. Ja, die Gespräche mit den Anbietern sind manchmal hart, aber immer fair.
Details zu Verhandlungen mit Produzenten sowie Margen gibt die Migros nicht bekannt.

Liebe Grüsse, Marc
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