Schade, dass der Nutriscore abgeschafft wird. Auch wenn das Design von Produkten speziell auf einen guten Score hin abgestimmt wird, so ist die Kategorisierung trotzdem hilfreich.
Schade, dass der Nutriscore abgeschafft wird. Auch wenn das Design von Produkten speziell auf einen guten Score hin abgestimmt wird, so ist die Kategorisierung trotzdem hilfreich.
Nutri-Score wurde von Ministère de la Santé et de la Prévention in Frankreich kreiert. Es steht in Kritik, da beispielsweise ein hochverarbeiteter Lebensmittel besser bewertet sein kann als ein natürlich belassener.
https://www.srf.ch/news/schweiz/lebensmittel-ampel-nutri-score-umstritten-aber-wohl-nicht-ganz-unwirksam
Ein anderes Score-System würde ich begrüssen, welcher dem eher Rechnung tragen würde.
Eventuell könnte Swiss Retail Federation Swiss-Score kreieren und in der Schweiz Nutri-Score ersetzen.
Oder die Leute würden mal selbständig lernen eine Packung umzusdrehn und auf die Nährwertangaben zu schaun, um mit etwas Kenntniss über Ernährung (Grundlagen reichen, täglicher Kalorienbedarf, empfohlene Fett und Zucker höchstmenge) einfach selber zu entscheiden.
Aber ich verstehe schon dass der mensch faul ist und lieber nicht selbständig denkt, nur vorgekautes abliest weil so bequem, ubd dann meibt ohh Nutriscore A da pfeiff ich mir ganze packung rein. Gibts auch ei e ne app dazu die mir sagt wie ich das essen muss? Löffel oder gabel, ich bin überfordert😉 (bisschen überspitzt)
@Bodenseeknusperli:
Nicht alle Menschen können mit Kleingeschriebenem erreicht werden, sei es nun bildungsmässig oder etwa, weil es ab einem Alter von ca. 55 Jahren immer schwieriger wird, klein geschriebene Produktinformationen zu lesen (die Augen können nicht mehr genügend gut und rasch fokussieren).
Die Bemerkungen bezüglich Faulheit und Unselbständigkeit werden den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen nicht angemessen gerecht.
Wie in meinem ersten Kommentar angedeutet, finde auch ich den Nutriscore nicht optimal, stehe ihm kritisch gegenüber. Wer die Schwächen des Scores kennt, kann damit umgehen. Zur allgemeinen Verbesserung des Kunden Nutzens schlage ich jedoch nicht die Abschaffung, sondern eine qualitative Verbesserung des Ansatzes vor, denn ‚DER MENSCH IST, WAS ER ISST‘. Dies ist, so meine ich, für unsere Gesellschaft allein schon wegen der Finanzierbarkeit nicht unwesentlich, denn selbst der untere und mittlere Mittelstand kann sich die Gesundheitskosten am Lebensende kaum leisten, doch schlechte Ernährung in jungen Jahren kann sich im Aller rächen, denn
• wir werden immer älter und damit können auch Multimorbidität und Pflegebedarf, zunehmen
• der Fachkräftemangel in der Altenpflege ist bereits heute eklatant.
Lebenslange gute Ernährung ist grundlegend für eine gute Gesundheit im Alter. Deshalb sollten möglichst viele Menschen diesbezüglich erreicht werden können und weil die Menschen so verschieden sind, führen unterschiedlichste Konzepte zum Ziel. Dazu könnte auch ein Nutriscore gehören.
Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit und noch einen schönen Tag!
Wenn du Wert auf eine Ernährung legst, die deine Gesundheit fördert und ihr möglichst nicht schadet, kann ich dir "Daily Dozen" von Dr. Greger empfehlen. Es gibt auch eine App dazu, aber im Video ist alles aufgeführt/erklärt. Die gesündesten Lebensmittel haben übrigens keine Zutatenliste, Bsp. Broccoli, Linsen, Haferflocken, Beeren, Nüsse. Lg https://nutritionfacts.org/video/dr-gregers-daily-dozen-checklist/