Stopfleber - Tschüss Migros | Migros Migipedia
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Stopfleber - Tschüss Migros

Stopfleber - Tschüss Migros

Faerystorm
Faerystormvor 5 Jahren
Habe gerade erfahren, dass Migros aka Globus immer noch Stopfleber verkauft.

Damit verabschiede ich mich von der Migros. Kaufe ab sofort wieder im Coop ein. Die machen in Tier- und Umweltschutz, sowie Fairtrade besser vorwärts als ihr. Noch dazu haben sie eine grössere Auswahl an Bio Obst und Gemüse.

Das sind mit Familie (und Freunden, die immer mit mir ziehen) nur ein paar tausend Fränkli pro Monat. Aber vielleicht ziehen ja noch mehr mit und irgendwann kommt's dann auch bei den Geldsäcken in den Teppichetagen bei euch an. Die Migros ist schon lange nicht mehr, was sie war. Sie hat sich komplett dem Raubkapitalismus unterworfen und es zählt nur noch Cash. Alles andere ist Schönfärberei.

Ich würde wetten, dass sich der gute alte Aktivist Gottlieb im Grab umdrehen würde, wenn er sehen würde, was seine Erben aus seinem Lebenswerk gemacht haben.

Ich guck dann alle 2 Jahre rein und seh mir an, ob ihr immer noch goldene Kälber anbetet. Inzwischen wünsch ich euch herzlichst gueti Besserig!

Bye bye

22 Antworten

Letzte Aktivität vor 18 Tagen
  • vivanco
    vivancovor 5 Jahren
    Ohje... hoffe das mit dem Stopfleber stimmt nicht...
  • Faerystorm
    Faerystormvor 5 Jahren
    Hier nachzulesen:
    http://www.watson.ch/!191692281

    Auswärts ess ich schon seit 20 Jahren oder länger nicht mehr. Weil ich diese ganzen Tierquälereien nicht unterstützen will.
  • Gast
    Gastvor 5 Jahren
    Hallo

    Hast recht, Gänse quälen muss echt nicht sein. Schäm dich Migros für diese Sauerei!

    @Storm
    Aber wenn du „die GANZEN Tierquälereien nicht unterstützen willst“, dann musst du alles selber anbauen oder ggf. als 0815-Veganer verhungern. Denn das Soja-Loblied der Vegetarier und Veganer ist auch nur eine verlogene Ausrede, weil das Zeug nicht bei uns wächst. Dem Soja-Gürtel in Südamerika ist die siebenfache Fläche der Schweiz an Regenwald zum Opfer gefallen, in dem wohl hunderte Arten ausgerottet wurden. Dazu kommt noch die Schädigung der noch lebenden Fauna und Flora durch diese massiven Monokulturen. Dafür ist jeder der Soja-Produkte kauft oder verzehrt verantwortlich. Zudem fährt jedes Containerschiff mit Schweröl, verpestet Luft und Wasser, tötet und quält damit Tiere in freier Wildbahn. Beim Palmöl und bei der Baumwolle ist es genauso, auch dafür trägt JEDER Verantwortung bzw. ist schuld daran.

    Wir können die Uhr aber nicht mehr zurückdrehen und müssen deswegen versuchen Schmutz, Qual und Tod zu minimieren, indem wir nationale oder wenigstens kontinentale Produkte bevorzugen. Auf Lebensmittel von anderen Kontinenten könnten Europäer weitgehend verzichten, wenn sie es denn wollten.

    Liebe Grüsse vom Migi-Ferkel
    welches beispielsweise italienischen Reis kauft.
  • Faerystorm
    Faerystormvor 5 Jahren
    Ich verhindere soviel Tierquälerei und Umweltraubbau wie möglich.

    Ich lebe vegan. Und - stell dir nur vor - ich baue einen Grossteil unserer Nahrungsmittel selbst an. War grad draussen und hab mich an den wachsenden Randen und Kohlrabi gefreut. Aber ich zähl jetzt nicht alles auf, was noch so wächst *g*

    Soja finde ich vom Geschmack her eklig. Benutz nur gelegentlich ein wenig Sojasauce.
    Was deinen Soja-Gürtel anbelangt: 90% der weltweiten Sojaernte sind für die Tiermast. Das bisschen Bio, das Menschen direkt (und nicht als Tierfutter) brauchen, wird grösstenteils in Deutschland angebaut.
    Anstatt Tofu (bäh) mach ich mir lieber selbst Seitan aus Getreide, das ich beim Bauern in der Nachbarschaft beziehe.

    Wo immer möglich kauf ich Bio, regional, saisonal und Fairtrade und decke damit (und mit dem Selbstanbau) fast 100% unserer Nahrungsbedürfnisse ab.

    Ach ja: Ich fliege nie in Urlaub, fahre nicht Auto, sammel den Müll von Sport- und Picknick-Idioten im Wald ein, habe fast kein Plastik im Haus und so weiter und so fort.

    Sonst noch was?
  • Gast
    Gastvor 5 Jahren
    Hallo

    Sehr schön Storm.
    Es war übrigens nicht meine Absicht dich anzugreifen, es ging mir lediglich um sehr absolut klingende Aussage:
    die GANZEN Tierquälereien nicht unterstützen will

    Ganz ist das eben nicht möglich, für keinen, auch für dich nicht.
    Vegan, Bio, Fair usw. ist halt auch nicht die ultimative Lösung, denn Fair-Kaffee und Fair-Obst wird trotzdem von Schiffen geliefert, genauso wie das im Bio-Brot enthaltene Acerola. Die heimische Ascorbinsäure wäre auch für Bio-Brot die bessere, umweltverträglichere Lösung.
    Ausserdem geniessen auch Veganer gerne mal ein Bierchen, ein Glas Wein oder Obstsaft, was mit tierischen Produkten geklärt wurde. Im Getreidemüsli gibts vereinzelt auch Käfer und in jeder Schokolade sind Tierhaare enthalten, auch wenn man sie weder sieht noch schmeckt. :-) Jedem, auch einem Veganer kann es passieren, dass er beim Biss in einen Apfel einen Wurm findet. Schlimmer ist es natürlich, wenn man nur einen halben Wurm findet. Einem normalen Menschen ist dann meist übel, aber ein Veganer hat seine Ideale verloren. :-)

    Es ist mir auch klar, dass überzeugte, ja geradezu gläubige Vegis und Veganer, sich die Sache mit dem Soja schönreden. Das muss auch so sein, weil sie ansonsten am eigenen Glauben zweifeln müssten. Da kommt die Ausrede von dem bisschen Soja für die Menschen ja gerade recht, ansonsten müssten sie ja verhungern. Nur glaubwürdiger wird die Hasenfutterfraktion dadurch leider trotzdem nicht. :-)


    Die GANZEN Tierquälereien kann man eben nicht vermeiden, man kann sie, mit bewusstem Leben bestenfalls zu minimieren versuchen, und genau das wollte ich vorhin mitteilen.

    Liebe Grüsse vom gelben Migi-Ferkel
    welches sich gerade fragt warum es kein Katzenfutter mit Mäusegeschmack gibt.

    P.S.: Halter von motorisierten Strassenfahrzeugen, dazu gehören auch Elektromobile oder Holzvergaser, sind die einzigen, die entsprechend ihrer Umweltbelastungen steuerliche Abgaben bezahlen. Damit begründeten sie den allgemeinen Wohlstand, finanzieren sie die gesamte Infrastruktur und ermöglichen damit überhaupt erst das Überleben derer, die sie ablehnen. Autofahrer sind somit eine zwingende Voraussetzung, damit es überhaupt Strassen, Schienen und Züge gibt. Vegetarier, Veganer und Grashalmschützer jeglicher Art sollten immer daran denken, dass sie sich ihre Affektiertheit, nur leisten können, weil andere was leisten und geleistet haben. :-)
  • n_vogel
    n_vogelvor 5 Jahren
    >Ich würde wetten, dass sich der gute alte Aktivist Gottlieb im Grab umdrehen würde,
    > wenn er sehen würde, was seine Erben aus seinem Lebenswerk gemacht haben.
    Kaum, weil zu der Zeit hat man sich noch sehr viel weniger über Produktionsmethoden, Tierhaltung und Transporte (wenn sie denn bezahlbar waren) aufgeregt. Der ganze Bio-, Öko-, und Vegan-Fimmel ist eine Entwicklung der letzten 20 Jahre. Woran man übrigens auch schön sieht, dass die Leute wohl sonst keine Probleme mehr haben. Eine sehr befriedigende Erkenntnis. First World Problems.

    Ich esse ja auch keine Foie Gras (zu teuer und schmeckt mir nicht so besonders), aber ich käme nie auf die Idee, irgendwem verbieten zu wollen, das zu tun. Oder das indirekt erzwingen zu wollen, indem ich fordere, dass sie nicht mehr verkauft werden darf.
    Gerade in Frankreich wird sie offensichtlich von vielen geschätzt, und wurde sogar zum nationalen Kulturerbe erklärt (deshalb darf sie noch produziert werden, trotz EU-Tierschutz).
  • Faerystorm
    Faerystormvor 5 Jahren
    n_vogel
    Deine Antwort zeigt zwei typische Dinge auf.
    Zum einen, wie rücksichtslos, egoistisch und bar jeglicher Empathie unsere Spezies gegenüber allen anderen ist.
    Zum anderen, dass zu viele immer noch nicht begriffen haben, dass es um ein grösseres Ganzes geht und nicht nur um die Befriedigung einzelner kleiner Egos.

    Die Menschheit produziert aktuell das grösste Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Diese Ausrottung der Arten und Zerstörung der Biodiversität, ja gar die Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen als Firstworld-Problem zu bezeichnen, ist - um es freundlich auszdrücken - so ungefähr Kurzsichtigste, was man tun kann. Es zeugt von einer Ahnungslosigkeit von Zusammenhängen, die beispielhaft für die aktuelle Zeit ist, die nur auf kurzfristige, finanziell erträgliche Lösungen aus ist und die Schuld immer bei anderen sucht, um keine eigenen Gewohnheiten überdenken zu müssen.
  • Faerystorm
    Faerystormvor 5 Jahren
    migi-ferkel :-)
    Ich trinke keinen Cafe und konsumiere grösstenteils einheimisches Obst, auch welches aus dem eigenen Garten. Brot hab ich seit über vierzig Jahren nicht mehr gekauft. Ich hab es nicht besonders gern. Da kann ich das bisschen, das ich brauche, locker selbst machen. Ich mahle sogar das Mehl selbst aus Getreide, das ich beim Bauern nebenan kaufe. Ich habe noch nie im Leben Alkohol getrunken und Obstsäfte mochte ich auch noch nie. Esse lieber die ganze Frucht. Getreidemüesli ess ich auch nicht. Abgesehen von ein paar Haferflocken in hie und da einem sommerlichen Birchermüesli. Schokolade mach ich 2-3 x im Jahr selbst aus Kakaobutter und Kakao, die mir meine Schwester aus den Anden mitbringt, die dort ein paar soziale Projekte betreut und das Zeug von den Einheimischen als Dank aufgedrängt bekommt.

    Ich bin Agnostiker. Für einige Menschen sind Religionen wichtig. Sei es als Anhänger der svp, als Christ, Vegan-Basher oder auch als Sportanlassprügler. Es gibt nun mal Menschen, die sowas brauchen, um sich zu definieren. Ich gehörte noch nie dazu.

    Vegan wurde ich aus ethischen Gründen, allem voran wegen Welthunger und Planetenschutz. Rücksicht auf Tiere ist natürlich auch nicht unwichtig. Aber ich war nie der Meinung, dass jemand ein schlechter Mensch ist, wenn er sich ab und an ein Stück Fleisch gönnt. Menge und Herkunft machen es aus. Ich brate gar selbst meinem Bruder ein Stück Fleisch, wenn er zu Besuch kommt. Allerdings weiss ich ganz genau, woher das Fleisch stammt und dass es von einem Tier ist, das anständig gehalten wurde und nicht unter tierquälerischen Umständen gehalten und gemetzelt wurde.

    Was ich mit dem Soja sagte, ist keine Ausrede sondern Fakt. Über 90% der weltweiten Ernte landen in der Tiermast. Das Bio, das in den deutschsprachigen Ländern für Tofu und dergleichen gebraucht wird, stammt aus einheimischer Produktion. Und ich kaufe tatsächlich kein Soja, weil ich es vom Geschmack her ekelhaft finde.

    Die Welt und ihre Bewohner sind krank, wenn sie diejenigen als affektiert bezeichnen, die Rücksicht auf andere nehmen. Aber es entspricht dem Zeitgeist. Immer fleissig die angreifen, die den eigenen Lebenstil in Frage stellen könnten. Man müsste sonst sein eigenes Tun hinterfragen und das ist zu anstrengend und zu gefährlich. Denn schliesslich könnte es in der Erkenntnis münden, dass man einige lieb gewordene Bequemlichkeiten und Gewohnheiten aufgeben müsste.

    Hört auf zu spiegeln und habt den Mut euer eigenes Leben mal so zu kritisieren wie das von denen, die wenigstens versuchen, etwas zu tun! Alles andere sind nur feige Ausreden.

    Denn würden alle so leben wie ihr, wär die Welt längst am Ende. Übertragt die Verantwortung dafür nicht wie plärrende kleine Kinder im Sandkasten an andere. Benehmt euch wie denkende Wesen anstatt nur wie triebgesteuerte Egomanen und übernehmt selbst die Verantwortung für euer eigenes Tun!

    Bevor man einem blindwütigen Vegan-Basher seine Scheuklappen abnehmen kann, wäre man erfolgreicher damit, dem Papst die jungfräuliche Geburt auszureden. Daher verabschiede ich mich hiermit aus diesem Thread der Sandkastenkrieger *lol*
    Gute Besserung und Tschüss
  • MigrosWiesel
    MigrosWieselvor 5 Jahren
    Tierquälerei als "First World Problems" zubezeichnen und zu sagen, dass die Leute wohl sonst keine Probleme haben, ist eigentlich schon ziemlich traurig...
    Was kommt als nächstes?

    "Ichschiesse auch keine Elefanten auf Safaris (wäre viel zu gefährlich), ich käme aber nie auf die Idee, irgendwem verbieten zu wollen, das zu tun. Oder das indirekt erzwingen zu wollen, indem ich fordere, dass das bestraft wird"?
  • stecki
    steckivor 5 Jahren
    Alleine schon aufgrund der Signatur von N_Vogel käme es mir nicht in den Sinn mit ihm/ihr eine Diskussion zu führen. Da scheint mir Hopfen und Malz verloren.

    Fakt ist dass die Migros immer noch Stopfleber verkauft und dies 180° entgegen den Generation M-Versprechen geht. Es steht im krassen Gegensatz zu den ganzen Parolen die die Migros ständig von sich gibt. Die Produktion von Stopfleber ist barbarisch und tierverachtend.

    Warum melden sich die Verantwortlichen bei solchen Themen eigentlich nie? Wird irgendwo Lob ausgesprochen ist sofort ein Kommentar da.