Spargeln aus China | Migros Migipedia
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Spargeln aus China

Spargeln aus China

tickerschweiz
tickerschweizvor 2 Jahren
Beim Einkaufen habe ich festgestellt, dass im Migros Unterentfelden nur Spargelspitzen im Glas und der Büchse aus China vorhanden sind.
Anlässlich eines 3Sat-Filmes über Produkte aus China ist mir wegen den hygienischen Gründen und den übermässigen Düngung mit Gift der Appetit dazu vergangen.
Ich frage mich, ob Migros nicht fähig / willens ist, Spargelspitzen aus "der Region" anzubieten?

14 Antworten

Letzte Aktivität vor 2 Jahren
  • Bodenseeknusperli
    Bodenseeknusperlivor 2 Jahren
    Man ist überrascht wenn man die Herkunft der Rohstoffe studiert, woher Gurken Minimais Pilze ect herkommen obwohl hier auch deren Klima wär.
  • Federwolke
    Federwolkevor 2 Jahren
    Wieso überrascht? Dieses Forum ist doch voll von Kommentaren und Bewertungen, wo "zu teuer" geschrien und nach tieferen Preisen verlangt wird. Der Kunde bekommt dann eben das, was er verdient. Wertschätzung für Lebensmittel gleich null, von der Arbeit und der Logistik die dahinter steckt, gar nicht zu reden. Nun ja, irgendwo muss man das Geld für die alljährlich neueste handliche Hirnprothese eben zusammensparen...
  • riri77
    riri77vor 2 Jahren
    @Federwolke: Das Problem an Deiner These ist nur, dass die Migros die China-Importe genau so teuer verkäuft, wie die Konkurrenz Schweizer Produkte! Im Gegenteil habe ich bei Landi oder Coop schon schweizer Produkte günstiger gefunden, als das China-Produkt der Migros!
    Nein, für dieses höchst zweifelhafte Verhalten, immer mehr aus China zu importieren, dafür gibts keine Ausreden, das ist mies von der Migros, die kaum damit aufhören kann zu betonen, wie sozial, nachhaltig oder ökologisch man doch sei! Bei der Migros ist man Meister im Greenwashing! Stattdessen unterstützt man ein Regime, bei dem man nur schon für freie Meinungsäusserung eingekerkert wird!
  • riri77
    riri77bearbeitet vor 2 Jahren
    @ticketschweiz: Die Migros ist nicht willens! Vor längerer Zeit benutzte die Migros mal die Ausrede für den Import von TK-Kefen aus China, dass in der Schweiz, in Europa oder irgendwo näher als China kein Lieferant in der Lage sei, die von der Migros geforderten Mengen zu liefern. „Denn man bevorzuge immer den geografisch am Nächsten liegenden Lieferanten!“, hiess es damals.
    Ich habe der Migros nach kurzen Nachforschungen mitgeteilt, dass ein deutscher Lieferant die geforderten Mengen liefern könne, ich hätte sogar den Kontakt herstellen können.
    Daran hatte die Migros offenbar kein Interesse, man hielt es nicht mal für nötig, mein Mail zu beantworten.
    Die TK-Kefen kommen immer noch aus China, wie schon der grösste Teil des Sortimentes.
  • Antwort auf Beitrag von riri77
    Bodenseeknusperli
    Bodenseeknusperlibearbeitet vor 2 Jahren
    Bei "Bevorzugen den geografisch nächsten Lieferanten" fehlt halt "der am günstigsten liefert" und voila sind wir in China.
  • riri77
    riri77vor 2 Jahren
    Ich glaube, heute würde die Migros das nicht mehr so behaupten, dass stets der nächstnahe Lieferant bevorzugt wird, denn es wäre sofort klar, dass es eine faustdicke Lüge ist. Im NonFood-Bereich steht auf praktisch allen Sachen Made in China hinten drauf, seien es Klamotten, Schuhe, Werkzeug oder Spielsachen.
    Ich hatte schon im Kopf, dass sich die Migros ja umbenennen könnte in „Made in China“. Sogar das M als Logo könnte man behalten!
  • Antwort auf Beitrag von riri77
    M-Infoline
    moderator
    M-Infolinevor 2 Jahren
    Hoi riri77

    Unsere Einkäufer überprüfen alle Möglichkeiten. Dabei kommt es nicht nur auf das Ursprungsland und die Menge an, sondern auch auf die Qualität.

    Wir hatten einen Test mit Schweizer Kefen aus unserer Eigenindustrie gemacht. Die Qualität war aufgrund des anderen Klimas wesentlich schlechter als bei jenen aus China. Zudem war der Preis um einiges höher. Das Klima ist auch in Deutschland nicht wesentlich besser für Kefen, als bei uns.

    Liebe Grüsse
    Angela
  • M-Infoline
    moderator
    M-Infolinevor 2 Jahren
    Hallo tickerschweiz

    Die Lebensmittel aus China beschaffen wir gemäss unseren Produktanforderungen. Es sind zudem die Verordnungen der Schweizer Gesetzgebung relevant. Vor der Verschiffung werden die Produkte auf diese Kriterien analysiert. Es finden zusätzlich Stichproben bei den fertigen Waren statt. Dies geschieht als Ergänzung zu den Eigenkontrollen, welche die Lieferanten in China durchführen müssen. Sobald die Produkte bei der Migros im Verkauf sind, führen wir stichprobenartige Kontrollen durch. Wir haben seit der Atomkatastrophe von Fukushima bei Lebensmitteln aus dem asiatischen Raum verstärkte Radioaktivitätsuntersuchungen durchgeführt. Auch die Informationen zu Pflanzenschutzmitteln in Produkten aus China haben uns dazu veranlasst, die Analysen dahingehend zu verstärken. Bei allen bisherigen Kontrollen haben wir noch nie eine Überschreitung der gesetzlich festgelegten Grenzen festgestellt.

    Liebe Grüsse, Angela
  • Alte-Socke
    Alte-Sockevor 2 Jahren
    Vielleicht sollte man die Gemüse Anbaugebiete auch einmal besuchen und kontrollieren, welche Pestizide und Fungizide verwendet werden und wie es um den Boden bestellt ist. Ich glaube nicht, dass auf einem vergifteten Boden ein gesundes Gemüse wachsen kann.
  • riri77
    riri77vor 2 Jahren
    Aha, plötzlich sollen es Qualitätsgründe sein, wieso China als einziger Lieferant von Kefen in Frage kommt. Komischerweise wurde damals kein Wort darüber erwähnt, diese Ausrede ist also nicht sehr glaubwürdig!