SEAspiracy - gibts nachhaltigen Fisch | Migros Migipedia
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SEAspiracy - gibts nachhaltigen Fisch

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karin253
karin253vor 5 Monaten
Der Film Seaspiracy ist erschütternd (Netflix). Die Nachhaltigkeitslabel kommen ganz schlecht weg. Was tut die migros? Bei schweizer Fisch hab ich Vertrauen, alle andern...??

4 Antworten

Letzte Aktivität vor 5 Monaten
  • Bodenseeknusperli
    Bodenseeknusperlivor 5 Monaten
    Falls du bei Threads um dieses Thema dich etwas durchlesen magst bis Migros dir antwortet, hier wär eines (mit Links zu weiteren) denn du bist damit nicht allein :)

    https://migipedia.migros.ch/de/forum/msc-label-und-generell-nachhaltigkeit-des?backtoboard=q%3DMsc%26p%3D1%26sort%3Dlast_activity&reply=3e9df5a0-a8f7-11eb-9f4a-4754e0fe8429
  • karin253
    karin253vor 5 Monaten
    danke bodenseeknusperli... war ja zu erwarten, dass nicht nur ich mich mit dem thema befasse....
  • Marc_Migros
    moderator
    Marc_Migrosvor 5 Monaten
    Hallo und danke für die Eröffnung eines neuen Threads. Gerne äussern wir uns dazu.

    Wir stützen die Auswahl unserer Produkte auf die Einschätzungen des WWF, der alle unsere Produkte entweder als „akzeptabel“ oder „empfehlenswert“ einstuft. Der WWF nimmt bei jedem Produkt unabhängige Bewertungen vor. Von denen im Film kritisierten Fischereien bezieht die Migros ausdrücklich keine Produkte. Der Grossteil unseres Sortiments ist gemäss WWF nachhaltig. Rund 70% unseres Wildfang-Sortiments ist MSC-zertifiziert. MSC ist nach wie vor der strengste Standard weltweit für nachhaltigen Wildfang. Die Migros ist jedoch ebenfalls der Meinung, dass der Standard stetig weiterentwickelt und verbessert werden muss. Deshalb bringen wir uns aktiv bei MSC ein und schlagen Verbesserungsmassnahmen vor. Insbesondere setzen wir uns dafür ein, dass die Fangmethoden beim Zertifizierungsprozess vermehrt berücksichtigt werden müssen.

    Auch auf deine Frage im Titel "Gibt es nachhaltigen Fisch" möchte ich antworten:

    Fischbestände können sich regenerieren und immer wieder auf eine gesunde Bestandsgrösse anwachsen, wenn sie nachhaltig befischt werden.
    Es gibt Beispiele für Bestände, die bereits nahe des Zusammenbruchs standen, sich aber dank nachhaltiger Fischereipolitik und Befischung wieder erholen konnten. So zum Beispiel der Namibische Seehecht, der vor Westafrika jahrelang durch ausländische Flotten überfischt worden war, sich aber mit Änderung der Fischereirechte relativ rasch erholte und nun nachhaltig und mit MSC-Siegel befischt wird. Untersuchungen zeigen zudem, dass Fischbestände, die nachhaltig befischt werden, langfristig viel produktiver sind als überfischte Bestände. Das bedeutet, dass nachhaltige Bestände mehr neue Fische generieren, die dann abgefischt werden können. Somit gibt es bei nachhaltiger Befischung auch mehr Fisch für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung.

    Liebe Grüsse
    Marc
  • Oichee
    Oicheebearbeitet vor 5 Monaten
    Hier das Statement von oceancare.ch, sie haben ihr Büro in Wädenswil, da kann man auch gerne mal anrufen, oder per Mail Fragen stellen. Fakt ist: es sieht schlecht aus in den Meeren, das kann man nicht wegdiskutieren, auch wenn sich vielleicht minimal etwas verbessert hat.
    https://www.oceancare.org/de/unsere-arbeit/tierschutz/fische/
    https://www.oceancare.org/de/unsere-arbeit/tierschutz/fische/fischkonsum/
    Am besten ist es, wenn man gar kein Fisch mehr isst, denn dann muss man auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, kann ich nur empfehlen. Die Konsumenten haben diese Wahl! Je mehr Leute dies tun, desto besser. Liebe Grüsse