Jede dritte Kartoffel geht verloren | Migros Migipedia
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Jede dritte Kartoffel geht verloren

Jede dritte Kartoffel geht verloren

kaktusdai
kaktusdaivor 5 Jahren
Auf dem Weg vom Acker zum Teller geht nach Schätzungen des WWF jährlich ein Drittel der deutschen Kartoffelernte verloren. Verantwortlich für diese Lebensmittelverschwendung seien vor allem die Vorgaben des Handels, der "den Fokus auf die äußere Schönheit" der Knollen lege und ihre Lagerung erschwere, kritisiert der WWF. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Jede-dritte-Kartoffel-geht-verloren-article19657307.html

Die Migros ist davon natürlich auch nicht ausgeschlossen und gibt den Lieferanten genau so die Normen für Gemüse und Früchte vor! Gedenkt die Migros in diesem Bereich einen Schritt vorwärts zu machen?

3 Antworten

Letzte Aktivität vor 5 Jahren
  • Tabi_Migros
    Tabi_Migrosvor 5 Jahren
    Hallo @kaktusdai


    Merci für deinen Input. Ich kläre den Sachverhalt mit unseren Fachleuten ab und melde mich wieder bei dir. Herzliche Grüsse, Tabi
  • Trude_Bio
    Trude_Biovor 5 Jahren
    Mit gutem Beispiel gehen die „Biohelden“ von PENNY voran. Für ausgewählte Produkte wurden die Qualitätsanforderungen gelockert und mehr Ware schaffte es in die Vermarktung. Das Programm ist erfolgreich und sollte Nachahmer finden. http://www.blogspan.net/presse/wwf-bericht-ueber-die-kartoffel-nennt-penny-mit-bio-helden-als-vorreiter-bericht-beleuchtet-lebensmittelverluste-ueber-die-gesamte-lieferkette-anhand-der-kartoffel/mitteilung/1356622/

    Hoffentlich macht die Migros da auch bald mit um der Lebensmittelverschwendung einen Riegel zu schieben und passt die Normen entsprechend an.
  • Tabi_Migros
    Tabi_Migrosvor 5 Jahren
    Hallo @kaktusdai


    Ich habe inzwischen ein Feedback von unseren Fachleuten erhalten.Wir bewegen uns in gesättigten Märkten mit hoher Kaufkraft, nur gute Qualitäten finden Käufer. Schöne und gleichmässig geformte Früchte und Gemüse im Detailhandel sind ein klares Kundenbedürfnis. Unsere Gesellschaft ist sehr visuell orientiert, auch beim Einkauf von Lebensmitteln. Vor allem bei Früchten und Gemüse im Offenverkauf zeigt sich dies sehr deutlich. Die Kunden wählen aus den Gebinden stets die schönsten Stücke aus. Eine „verzweigte“ Karotte beispielsweise bleibt in der Regel im Gebinde liegen, obwohl sie qualitativ gleich gut ist. Was in den Augen der Kunden visuell ungenügend ist, wird nicht gekauft – das ist unsere Erfahrung.



    Um zu verhindern, dass gute aber nicht der visuellen Norm entsprechenden Waren auf der Verkaufsfläche liegenbleiben und letztendlich entsorgt werden müssen, separieren wir diese Produkte bereits früher und verwerten sie anderweitig (z.B. M-Budget Angebote oder Weiterverarbeitung durch Drittanbieter wie beispielsweise
    http://mudasaft.ch).


    Herzliche Grüsse, Tabi