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Entsorgung ohne Haken

Gast
Gastvor 9 Jahren
Zum Beitrag in der Migroszeitung zum Entsorgen der Kleiderbügel vom 24.6.12: Wie kann man so eine Entsorgung "ohne Haken nennen"? Gut andere verbrennen die Kleiderbügel einfach. Aber dieses Recycling macht nicht wirklich Sinn. Die Haken werden nach Deutschland transportiert um dort auszusortieren. Punkt 1: Dies könnte jeder Mitarbeiter selber tun! Es ist schon fragwürdig diese zuerst nach Deutschland zu transportieren um dann 70% wieder zurück in die Schweiz zu "karren".
Punkt 2 und Schlussfolgerung: Es wäre einfach am sinnvollsten einen Kleiderbügel zu verwenden der was aushält und nicht nach jedem Gebrauch von "Spezialisten" in Deutschland kontrolliert werden muss. Wenn dann halt trotzdem einer kaputt geht führt man ihn ganz einfach dem inländischen Kunststoffrecycling zu.

Manchmal ist das Engagement in Sachen Ökologie von der Migros ein bisschen zu weit her gesucht.

1 Antwort

Letzte Aktivität vor 9 Jahren
Daniel_Migros
Daniel_Migros
moderator
Daniel_Migrosvor 9 Jahren
Hallo Dominik

Vielen Dank für dein Feedback zu unserem Kleiderbügel-Recycling. Die Kleiderbügel zu recyceln ist wie du richtig sagst aufwändig. Trotzdem lohnt es sich. Noch vor einigen Jahren wurden die Kleiderbügel in den Müll geworfen, jetzt werden sie wiederverwendet und die kaputten zu neuen Produkten verarbeitet. Auch wir würden das Recycling der Kleiderbügel am liebste im Inland durchführen. Leider bietet das in der Schweiz aber noch niemand an. Bei Jährlich 10 Millionen Kleiderbügeln ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen. Wir sind darum überzeugt, dass unsere Lösung zurzeit die sinnvollste ist. Wenn sich neue Möglichkeiten ergeben, werden wir diese natürlich prüfen.

Beste Grüsse
Daniel, Migipedia-Team