Eiinkaufswagengriffe Bakterienschleuder | Migros Migipedia
Startseite

Eiinkaufswagengriffe Bakterienschleuder

Eiinkaufswagengriffe Bakterienschleuder

toni0303
toni0303vor 6 Jahren
Wer kennt einen Möglichkeit die eckligen Einkaufswagengriffe zu desinfizieren.
Es ist ja nicht gerade hygienisch die Einkaufswagen zu benutzen

9 Antworten

Letzte Aktivität vor 6 Jahren
  • Gast
    Gastvor 6 Jahren
    Hallo

    Oha, andere Menschen sind ja so gruusig, bäähh wie ekelig, wer hat die denn erfunden? Mein lieber Toni von welchem Planeten kommst du denn? Die paar Bakterien und Keime werden dich schon nicht umbringen oder ernstlich gefährden. Du musst die Griffe ja nicht abschlecken aber anfassen kannst du sie gefahrlos. Bei zwischenmenschlichen Kontakten im Alltag gibt man sich ja auch schon mal die Hand, überreicht etwas, nimmt jemandem etwas ab oder küsst sogar mal eine hinreissende neue Bekanntschaft ohne zuvor zu desinfizieren. Was man sich da alles einfangen könnte, wenn man nicht durch jahrelanges anfassen der Einkaufswagengriffe abgehärtet wäre und eine natürliche Resistenz aufgebaut hätte. :-)

    Feuchte Desinfektionstücher gibt es in verschiedensten Packungsgrössen. Einem Hypochonder würde ich für zu Hause eine Grosspackung empfehlen und für Unterwegs eine kleine Tupperdose die damit befüllt ist. Einfach den Einkaufswagengriff abwischen und gut ist. In der Migros-Baby- oder Kosmitik-Abteilung gibts aber auch Feuchttücher oder Erfrischungstücher die den selben Zweck erfüllen und darüber hinaus auch als Serviette für Unterwegs dienen können.

    Für die Monk-Fraktion mit Waschzwang gibts diese Latex-Einweghandschuhe. Eine passende persönliche Assistentin, wie die Sharona aus der TV-Serie, kann man bestimmt übers Arbeitsamt anstellen. Schliesslich sind ja die Produkte im Supermarkt auch schon von vielen Menschen angefasst oder berührt worden. Oh Gott, wie schrecklich unhygienisch muss das Wechselgeld sein? Bitte unbedingt mit Karte zahlen und nicht vergessen die Tasten des Kartenlesers abzuwischen.

    Es grüsst das Migi-Ferkel
    das sich auch nach dem streicheln eines Hundes nicht gleich schmutzig fühlt.
  • Engel63
    Engel63vor 6 Jahren
    ?

    So guet, danke liebes @deactivated userdass ich schon heute morgen früh so herzhaft Lachen durfte, herrlich!

    Du hast ja sowas von Recht, denke mehr muss ich auch nicht dazu sagen.

    Super deine Antwort, perfekt dargestellt.

    ?

  • Frederica
    Fredericavor 6 Jahren
    Sucht man auf „versifft“, findet man noch ältere Forumsbeiträge zu diesem Thema!
  • moz79
    moz79vor 6 Jahren
    Auch wenn ich persönlich kein Problem damit habe, hier trotzdem eine Idee: eine Rolle Zellophan mitnehmen und um den Griff wickeln.
  • Engel63
    Engel63vor 6 Jahren
    Hallo @moz79

    ebenfalls eine geniale Idee, ich staune was da alles unternommen werden kann, denn ganz ehrlich gesagt,habe ichmir bis jetzt noch nie über die Wägeligriffe gedanken gemacht und siehe da, ich bin auch noch gesund und freue mich des Lebens.

    Wenn ich mir vorstelle, dass es da viel gruusigers gäbe, als ein solcher Griff, nur schon öffentliche WC's oder was wir vielleicht noch alle kennen: einen Sandkasten zum Spielen!

    Schmunzel, Schmunzel, ich geniesse solche Fragen oder Bedenken sehr ?
  • moz79
    moz79vor 6 Jahren
    Hallo Engel63

    Da ich die ersten vier Jahre meines Lebens auf einem Bauernhof in Belp aufgewachsen bin, hab ich eine recht hohe Schmutz- und Bakterientoleranz. Hab als ich zwei war sogar 'ne Zecke ausgelutscht, sehr zum Entsetzen meiner Mutter, die nicht wusste, weshalb ich aus dem Mund blute :-)

    Habe keinerlei Allergien, ausser vielleicht auf Arbeit und Putzen ;-)

    Aber die Leute sind nun mal verschieden.

    Greez moz
  • M-Alaska
    M-Alaskavor 6 Jahren
    Bis 40 Fr. kann mit der Karte sogar kontaktlos bezahlt werden, ohne dass der Pin eingegeben werden muss ;-)
  • Gast
    Gastvor 6 Jahren
    Hallo

    Ja so ein Scherz-Thema zwischendurch tut auch mal gut. Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin für alles und für jeden. :-)
    @Engel63
    Wenn dir solche Fragen und Bedenken gefallen, dann vielleicht auch der Film „Feuchtgebiete“ mit der hübschen Carla Juri. Am meisten Spass machte der Streifen im Kino. Die DVD schaut man am besten gemeinsam mit anderen, denn die Reaktionen sind zu köstlich. Toni würde da wohl schon bei der Einleitung in Ohnmacht fallen. :-)

    Derart hypochondrische Anwandlungen wie die Wägeligriffe resultieren eben aus der TV-Werbung. Dabei wird labilen Leuten eingeredet, sämtliche Mitmenschen wären hochtoxisch kontaminierte Biowaffen und man könne nur gesund bleiben, wenn man spezielle Desinfektionsseife kauft. Es gibt ja auch schon berührungsfreie Flüssigseifenspender fürs Badezimmer, sogar mit niedlichen Kindermotiven für die Kleinen. Nicht zu vergessen die Raumsprays und Raumparfüms zum Geruch überdecken, weil gewöhnliches Lüften nach dem Tiolettengang plötzlich nicht mehr modern genug ist. Man soll sich halt auch vor den eigenen Familienmitglieder ekeln, damit die Seifenfirma mit nutzlosem Kram noch mehr Umsatz macht und sich der Müllberg noch mehr vergrössert. Wie krank sind denn die Leute, denen das eingefallen ist?

    Es fehlt noch ein Baby- oder Kleinkind-Reinigungsautomat, wo man das Kind beim Windeln wechseln reinstecken kann. Es kann ja so gruusig sein, wenn ein Kind in die Windel macht und ganz mit Gaggi verschmiert ist. Oh Gott, bloss die Stinkbombe nicht anfassen, davon könnte man krank werden. Menschliche Nähe und soziale Prägung wird eh überbewertet, lassen wir das doch ganz weg. Vielleicht wäre so eine Borg-Reifungskammer aus dem Startrek-Universum eine gute Weiterentwicklung. Wo wir schon beim Raumschiff sind, wären die Nahrungs-Replikatoren noch eine tolle Idee. Von dem Besteck und Geschirr im Migros-Restaurant haben schon hunderte andere gegessen, wäähh! Man stelle sich die Viren, Keime und Bakterien darauf vor. Egal ob Haushalts- oder Gastro-Geschirrspüler, je öfter die Geräte benutzt werden um so schmutziger sind sie. Eine Vielzahl von Bakterien und Pilzen fühlen sich darin pudelwohl, selbst bei hohen Temperaturen, seit sie zu Supererregern mutiert sind. Da hilft nur noch billige Lauge, haushaltsübliche Säure oder Supermanns Kryptonit. Die Oma von der Oma hatte auch nichts anderes, aber das Zeug ist billiger und wesentlich besser als der moderne Kram.

    Weg mit Teppichböden, Tischdecken und Vorhängen, da leben Staubmilben drin.
    Staubmilben

    Jaja, so sieht das auch auf der Matratze, dem Kissen und der Decke aus. Die Viecher ernähren sich von menschlichen Hautschuppen und deren Kot atmen wir dann ein. Mmmh lecker was da Nacht für Nacht auf einem herumkriecht und über alle Körperöffnungen auch in den Organismus gelangt. Schon mal aufs Kopfkissen gesabbert oder mit dem/der Partner/in Spass im Bett gehabt? Auch wenn man zuvor frisch geduscht hätte, es bleibt immer etwas hängen, was den oralen Weg in den Körper findet. Spätestens beim abtrocknen schmiert man sich erneut ein, mit Sporen, Keimen, Milben, Bakterien und deren Hinterlassenschaften aus dem Handtuch. Das grösste, vielseitigste und sinnlichste Organ des Menschen ist die Haut, die ich persönlich sehr gerne schmecke, aber ich darf das, schliesslich bin ich ja ein Ferkel. :-)

    Rund um Bad und WC finden sich die meisten Kolibakterien, die unterm Mikroskop aussehen wie pelzige Redbull-Dosen mit langen Fäden. Weil sie im Darm leben, findet man die auch in jeder Unterhose. Liegt die auch nur kurz im Wäschekorb sind die Viecher überall dran. Kaum einer wäscht die tägliche, nur leicht verschmutzte Wäsche mit voller Temperatur. Die üblichen 30°C für Synthetik oder 60°C für stärker verschmutzte Baumwolle überlebt die „Unterwäsche-Mikrofauna“ problemlos. Sie wird während des Waschgangs dann auch noch homogen auf allen anderen Wäschestücken verteilt. Deswegen, und weil einige davon auch an den Händen bleiben, findet man die possierlichen Tierchen auch auf dem Geschirr und dem Besteck, auf dem panierten Schnitzel und im Frühstücksmüsli.

    Die meisten der modernen Waschmittel sind nicht geeignet, Mikroorganismen, Viren oder Pilze wirksam zu bekämpfen. Im Vollwaschmittel ist Bleiche enthalten, die für Keime tödlich sein kann, im Colorwaschmittel gibts das nicht. Macht ja nichts, es gibt ja Hygienespüler, der aber nicht wirksamer ist als das Bleichmittel und gegen den Keime und Bakterien eine Resistenz aufbauen, wenn man ihn öfters benutzt. Ja, die Waschmaschine selbst ist einer der besten Brutstätten für die gruusigsten und hartnäckigsten Organismen dieser Welt.
    Das Geld für den Weichspüler kann man sich auch sparen, stattdessen nimmt man die halbe Menge 20%ige Essigessenz, wie es die Oma schon tat. Im Winter gibt man gegen den Geruch ein paar Tropfen ätherisches Duftöl dazu. Essig ist am stärksten, wenn er anstelle des Weichspülers, im letzten Spülgang zur Wäsche gegeben wird. So macht dieser natürliche Zusatz auch bei niedrigen Temperaturen Sporen, Viren und Keimen umweltfreundlich den Garaus. Die allerbeste Möglichkeit Bakterien und Keime abzutöten liegt darin, die Wäsche an der Sonne trocknen zu lassen. Die hochenergetische UV-Strahlung der Sonne zerschlägt Moleküle, sie tötet Keime und Bakterien am zuverlässigsten.

    Ein simples Hausmittel mit dem man den Erregern im Geschirrspüler zu Leibe rücken kann, ist auch als Badezusatz oder Zahnpasta sehr geeignet. Bei uns komischerweise nur für teures Geld in der Apotheke erhältlich, im grossen Kanton drüben dafür ganz günstig bei den Backzutaten zu finden. Vom guten alten Natron ist die Rede. Ein super vielseitiges Mittel zur Reinigung, fürs Wohlbefinden und vieles andere mehr.

    Bei einer kurzen Websuche bin ich auf einen Spiegelartikel gestossen, der vom Sagrotan handelt. So ein Multi-Reiniger für Küche und Bad ist stärker dosiert als Desinfektionsseifen für die Haut. Da kann man sich ausrechnen, dass 99,99% der Desinfektionsmittel nicht annähernd das leisten, was man sich wünscht. Mit Panikmache und ängstlichen Menschen lässt sich eben gut Geld verdienen. Hände waschen mit einem normalen Stück Seife genügt völlig, das hat früher doch auch immer gut geklappt. Bei Flüssigseifen nimmt man eh fast immer viel zu viel, was eine unnötige Belastung für die Kläranlagen ist. Duftstoffe und Parfüms von Seifen, Duschgels und Waschmitteln, hemmen dort das Wachstum der Bakterien, die das Brauchwasser klären sollen. Mit dem guten alten Seifenstück spart man also nicht nur viel Geld sondern erleichtert auch die Reinigung des Abwassers.

    Übrigens das auf unserem Planeten vorhandene Wasser, wurde vor Milliarden Jahren durch Kometen und Asteroiden auf die Erde gebracht. Das Wasser das wir täglich trinken wurde schon tausende Male von anderen Lebewesen benutzt. Ob als Durstlöscher, Körperfett, Speichel, Hirnschmalz, Nasenschleim, Urin oder andere leckere Sachen. Vielleicht sind einige Heilquellen deswegen so wirksam, weil es sich dabei um verdünntes Dinosaurier-Pipi handelt. Schon mal was von Urin-Therapie gehört? :-)

    Das ekelig, gruusige Migi-Ferkel grüsst und winkt vom Schlammbad aus.
  • moz79
    moz79vor 6 Jahren
    Danke Ferkel, soooo genau wollte das wirklich NIEMAND wissen.

    Lebe lange und in Frieden

    Greez moz