Die Unart, alles (nochmals) in Plastiksäcke zu stecken | Migros Migipedia
Startseite

Die Unart, alles (nochmals) in Plastiksäcke zu stecken

Die Unart, alles (nochmals) in Plastiksäcke zu stecken

tnaegelin
tnaegelinvor 9 Jahren
Bitte weniger Plastikbeutel/-säcke!

Schon seit längerer Zeit beobachte ich die Unsitte, dass die Verkäuferinnen an der Kasse ungefragt den (bereits in Plastik eingepackten) Salat, Frühlingszwiebeln oder anderes, wie z.B. mehrere Paar Socken oder andere Kleidungsstücke nochmals in einen Extra-Plastikbeutel stopfen wollen. Diese werden, wenn wenig los ist, sogar extra neben der Kasse zu einem Turm vorbereitet. Wenn ich interveniere, schauen sie mich jeweils mit grossen Augen an, da der Salat vielleicht noch etwas nass sei (ist ja nur Wasser). Ich habe meist mehrere Taschen dabei, damit ich z.B. das Gemüse von trockenen Packungen getrennt einpacken kann. Und falls ich mal das Bedürfnis habe, etwas extra einzupacken, dann hat es ja noch die Beutelrollen beim Einpacken.

Bitte informiert und instruiert das Verkaufspersonal entsprechend. Die Umwelt bedankt sich.

14 Antworten

Letzte Aktivität vor 5 Jahren
  • Kathrin
    Kathrinvor 9 Jahren
    find ich super, deine anmerkung!

    wens interessiert...
    ...in südamerika ist es gar noch schlimmer: du kannst kein gemüse ohne plastiktüte kaufen. du darfst die etikette nicht direkt auf die frucht kleben. ohne sack kannst du es nicht kaufen! ojeoje! :-( und an der kasse wird automatisch alles von einer zweiten helferin in "tausend" kleine tüten eingepackt. wehrst du dich dagegen, wirst du ungläubig oder unverständnisvoll angeschaut: die spinnt doch, die gringa.

    dass wir etwas gegen diesen "tütenkonsum" tun müssen, haben gewisse nationen schon gemerkt: tüten gibts nur noch gegen gebühr. wobei die wohl etwas höher sein müsste?! oder gibt es gar ein verbot... mir schwebt so was im kopf rum, bin aber total unsicher...
  • tnaegelin
    tnaegelinvor 9 Jahren
    In Patagonien sind solche Tüten mind. teilweise ganz verboten.
  • Gast
    Gastvor 9 Jahren
    20 Rappen pro Plastiktüte - ich bin dafür!
  • stegi4rex
    stegi4rexvor 9 Jahren
    Punkt 1: Die "weissen Säckli" werden bei uns konsequent wiederverwendet. Als Kübelinhalt für die WC - Kübeli. Erst wenn sie voll sind, wandern sie mitsamt dem Inhalt in den Kehricht. Weiterverwendung als Stichwort.
    Punkt 2: In den Migis, in denen ich verkehre (Genossenschaften Migros Zürich und Ostschweiz) werde ich immer zuerst gefragt, ob ich eine Tüte wolle oder nicht. Bitte also nicht generalisieren.
    Die ganze Anti - Tüten - Hype finde ich eher kontraproduktiv - es ist wie bei allem eine Frage des Masses und der bewussten Verwendung.
  • Imperator
    Imperatorvor 9 Jahren
    Ja man wird oft gefragt ob ein Plastiksack gewünscht wird. Aber leider nicht
    immer, genau so oft werden zB. die Socken oder Gemüse in eine Plasticktüte
    gestopft, manchmal nicht einmal sorgfältig.
    Aber auch ich bin der Meinung, im Mass ist es in Ordnung.
    Jedoch weniger währe mehr, der Natur zu Liebe.
  • stegi4rex
    stegi4rexvor 9 Jahren
    Wenn eine Kassen MA beginnen sollte, was gegen meinen Wunsch und ohne mich zu fragen in eine Tüte "zu stopfen", sage ich ihr sogleich, sie soll das bitte unterlassen. Ich würde es es selber einpacken.
    Ich löse solche Fragen also mit direkter Kommunikation, das klappt in der Regel, auch wenn ich manchmal sehr wohl komisch angeguckt werde.
    Der Kunde steht bei der Migi im Zentrum, das muss sich bis ganz vorne an der Front rumsprechen. Sollte das mal nicht klappen, habe ich keine Mühe damit, es zu kommunizieren, dass das oder dies mein Kundenwunsch sei.
  • maripac
    maripacvor 9 Jahren
    @stegi4rex: Auch bei mir sind allfällige "weisse Säckli" als "Kübelinhalt" des Schreibtisch-Papierkorbs in bewährtem (Weiter-)Gebrauch. Die MIGROS-(zwar auch Coop-, Denner-)Papiertaschen weisen eine erstaunliche Stabilität (oftmals auch schönes Design) auf und lassen sich X-mal wiederverwenden.

    Habe dieselbe Erfahrung gemacht, dass meistens eine freundliche(!) Frage erfolgt, ob das (TK-)Produkt noch in ein Säcklein verpackt werden solle, was (zumindest bei mir) bislang weder arg unsanft noch entgegen einer Verneinung geschah... Diverse Male ergab sich hingegen die Beobachtung von SEHR UNfreundlichen Kundenforderungen nach einem/ gar mehreren Plastiksäcklein, um den Einkauf darin einzupacken.
  • sirio60
    sirio60vor 9 Jahren
    Wenn die Kassiere und Kassierinnen die Textilartikel, welche ja häufig (bzw. sogar meistens) zusammen mit Lebensmitteln eingekauft werden, nicht in Plastiktüten stecken würden, so müssten sie vermutlich nicht lange auf den Kunden warten, der wegen Flecken an den Socken oder am T-Shirt reklamierend daherrennt...
  • IF01234567
    IF01234567vor 5 Jahren
    http://www.fm1today.ch/plastiksaecke-kosten-in-zukunft/224067
    «Der Branchenverband des Detailhandels – die Swiss Retail Federation – möchte die Plastiksäcke an der Kasse kostenpflichtig machen. Der Nationalrat hat ein komplettes Verbot derWegwerf-Plastiksäcken abgelehnt, nachdem der Branchenverband einen Gegenvorschlag präsentierte. Ziel des Gegenvorschlages istes, die Menge der Plastiksäcke zu reduzieren – jedoch nicht mit einem ganzheitlichen Verbot, sondern mit der Einführung von kostenpflichtigen Plastiksäcken.»
  • Gast
    Gastvor 5 Jahren
    Hallo

    Die kleinen weissen Plasiksäckli von der Migros sind sowieso nichts wert, die reissen bei der geringsten Beanspruchung. Bevor man bei der Migros einkauft, sollte man sich ein Gratissäckli beim Coop holen oder einen Papiersack dabei haben. Letztere gibts übrigens nicht selten gratis, sie halten viel aus, sind x-fach wiederverwendbar und können danach zum Altpapier. Eine bessere Variante Einkäufe herumzutragen gibt es nicht.

    Liebe Grüsse vom Migi-Ferkel