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Biologische Produkte

Biologische Produkte

tnaegelin
tnaegelinvor 4 Jahren
Mit Freude sehe ich, dass Migros immer mehr Bioprodukte in das Sortiment aufnimmt. Weiter so!

Wie sieht dann eigentlich die Strategie aus, herkömmlich produzierte Produkte aus dem Verkauf zu nehmen? Ist es notwendig, dass neben den biologischen auch noch die herkömmlich produzierten Produkte immer noch angeboten werden (stellvertretend z.B. Rüebli, Broccoli, Nüsslisalat, Randen, ...)? Vorausgesetzt, dass genügend biologisch produzierte Produkte vorhanden sind, bitte die anderen nicht mehr anbieten.

4 Antworten

Letzte Aktivität vor 4 Jahren
  • Daniel_Migros
    moderator
    Daniel_Migrosvor 4 Jahren
    Hallo@tnaegelin



    Vielen Dank für dein Lob, das freut uns sehr.


    Das Angebot an Bioprodukten wird auch in diesem Jahr weiter ausgebaut. Konventionell produzierte Lebensmittel werden aber trotzdem in den Regalen zu finden sein. Diese hat mehrere Gründe: Biolebensmittel sind teurer als herkömmlich produzierte. Wir möchten aber allen Menschen in der Schweiz gute und für jeden Geldbeutel erschwingliche Angebote machen. Zudem sind Bioprodukte nicht immer in den benötigten Mengen verfügbar. Es ist also noch gar nicht möglich, den ganzen Bedarf mit Bioprodukten zu decken. Dort geht die Migros auch einen anderen Weg und arbeitet daran, auch konventionelle Produkte so nachhaltig wie möglich zu machen. Schau doch mal bei unseremBananenprojektvorbei.



    Beste Grüsse,


    Daniel
  • n_vogel
    n_vogelvor 4 Jahren
    Die Frage ist auch, warum sollte man konventionelle Produkte aus dem Sortiment nehmen? Wenn du Bio kaufen möchtest, OK, aber warum sollte die Migros das allen Kunden aufzwingen? Das ist immer noch ein Supermarkt und kein Reformhaus - zum Glück!
  • marcoti
    marcotivor 4 Jahren
    @n_vogelEin Like von mir hast Du verdient... :-)
    Ein schönes Beispiel sind die Gelben Räben ( andernorts auch Stockräben, Kohlrüben genannt, lat. Brassica napus var. napobrassica) , ein typisches einheimisches Wintergemüse .... ;-)

    Noch vor 2-3 Jahren verkaufte die Migros dieses Gemüse während 2-3 Monaten bei einem Einzelgewicht von ca. 800g-1kg zu einem Stückpreis von 1-2 CHF, heute sind sie dick in Cellophanpapier eingepackt, wiegen noch höchstens 500g, aber meistens viel weniger und man braucht deswegen 2-3 Stck und der Einzel-Preis ist- weil BIO - um die 3.50 CHF.

    Der Preis wurde also dank dieser Verrpackung und Herkunftsnachweis 5-10 mal teurer für ein ursprünglich "Arme Leute Essen".... nur weil es BIO ist. In meiner Jugendzeit waren die grossen Exemplare von 1kg für die Menschen, die kleinen Exemplare verwendete man als Schweinefutter....

    Jetzt bekommt man im November nur noch die Herbstrüben (Weisse Räben, Zürcher Selection) offen zum Stückpreis, wahrscheinlich aber nicht wegen dem Umstand als Nahrungsmittel, sondern weil diese für die Räbeliechtli und die betr. Kindergartenumzüge verwendet werden....
  • tnaegelin
    tnaegelinvor 4 Jahren
    Hallo@Daniel_Migros, vielen Dank für Deine Antwort. Habe mir schon gedacht, dass halt Bioprodukte (noch) nicht in genügender Menge geliefert werden können. Aber das Bananenprojekt ist wirklich eine tolle Sache. Weiter so!

    An@n_vogelund@marcoti, es geht mir hier nicht unbedingt um ein Aufzwingen, sondern darum, dass unsere Umwelt auch für künftige Generationen noch lebenswert sein soll. Stichwort: immer mehr Menschen brauchen immer mehr Ressourcen auf unserer Erde. Ausserdem ist in den letzten Jahrzehnten der prozentuale Ausgabenanteil für das Essen massiv gesunken. Von früher rund 50 % des Einkommens auf heute noch rund 7-11 % (je nach Studie). Ich glaube, für die Mehrheit der schweizer Bevölkerung sind die Mehrausgaben für Bio sehr wohl verkraftbar. Wenn ich sehe, wofür sonst sehr viel Geld zum Fenster rausgeschmissen wird (z.B. private Feuerwerksknallerei an Sylvester, ...). Daneben gibt es sicherlich auch den ärmeren Teil der Bevölkerung, welche wirklich jeden Rappen umdrehen muss. Diese sollen sicherlich auch ein abwechslungsreiches Angebot an günstigen Llebensmitteln vorfinden. Aber alle anderensollten sich Gedanken dazu machen, wo er/sie einen Beitrag für die Umwelt leisten kann. Zum Beispiel mit dem Kauf von Bio-Produkten.