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UrsulaHertigUetikon
UrsulaHertigUetikonvor 3 Monaten
Wollte heute in der Migros Meilen mit 200er Note bezahlen. Geld wurde nicht angenommen. Aussage Kassiererin wir dürfen keine so grossen Noten annehmen. Musste Einkauf stehen lassen und in einer Bankfiliale Note wechseln lassen. Frage an die Genossenschaft: Warum werden grosse Noten nicht angenommen? So wenig Vertrauen in die neuen Geldscheine oder will man die Anschaffungskosten für Notenprüfgeräte sparen.

7 Antworten

Letzte Aktivität vor 3 Monaten
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    Gastvor 3 Monaten
    ... eine Folge des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ! Aber trotzdem finde ich es schwach, wenn man auf 200 CHF - auch wenn man Erstkunde am Morgen wäre - auf diesen Betrag kein Herausgeld in Noten hat. Das Argument des Notenprüfgerätes ist vorgeschoben - so etwas findet man auf Stufe der Nationalbank.

    Ich sehe noch immer die Kioskfrau vor mir, die schon vor Jahrzehnten jammerte, weil wieder jemand den Sonntagsblick am Sonntagmorgen mit einer 1000er bezahlte resp. bezahlen wollte .
  • smartcoyote
    smartcoyotebearbeitet vor 3 Monaten
    Ich würde es verstehen, wenn sich die Kassierin weigern würde Euro-, US-Dollar- oder sonstige Fremdwährungsnoten anzunehmen, aber bei CH-Geld ist das total unverständlich und meines Erachten nicht zulässig bzw. gesetzeswidrig, so weit mit bekannt ist, besteht eine Annahmepflicht von sämtlichem CH-Geld, welches die Nationalbank herausgibt.
    Das mit den Notenprüfgerät ist eine faule Ausrede; ich vermute, es besteht gar keine solche interne Weisung, so etwas dürfen sie auch gar nicht als Weisung erlassen, weil das gesetzeswidrig und illegal wäre, abgesehen davon interessieren mich als Kunden interne Weisungen nicht, diese betreffen einzig das Verhältnis Mitarbeitende Arbeitgebende und ist deren Angelegenheit.
    Die Echtheit von grossen Noten wird z.B. im Aldi mittels eines Geldscheintester-Filzstiftes überprüft. Ich habe auch schon mal mit einer 200Fr.-Note an der Kasse beim Migros, Lidl, Aldi usw. bezahlt (weil der Bankomat eine solche Note ausgespuckt hat anstatt 2x 100Fr.), die Kassiererin haben jeweils nichts gesagt und sie anstandslos angenommen.
    Ich vermute eher, die Kassiererin hatte nicht genügend Rückgeld in der Kasse, deswegen wollte sie die 200Fr.-Note nicht annehmen (weil vermutlich viele mit grossen Noten bezahlen und sie dann das Problem mit dem Retour-Geld hat). Das ist aber das Problem der Kassierin/Migros, und nicht das Problem des Kunden. Das ist schlicht Unfähigkeit seitens desjenigen, der dafür zuständig ist, die Kassen mit entsprechenden Noten/Münzen auszustatten...
  • Yoliboli
    Yolibolivor 3 Monaten
    Das fände ich auch mühsam und kann es verstehen, dass dich das ärgert. Und dann extra Geld wechseln gehen und unterdessen den Einkauf stehen lassen...kann ich jetzt auch nicht nachvollziehen, dass die Migros keine 200.- Noten nimmt.

    Ich persönlich bezahle nur noch mit Karte. Vom kleinsten Betrag an. Ich habe nur noch Bargeld im Portemonnaie für Notfälle. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt Bargeld gebraucht habe. Sogar die Hofläden sind auf den Geschmack von Twint gekommen. Superpraktisch! Die Hofläden und Blumenfelder zum selber schneiden waren noch die letzten Orte, an denen man Bargeld brauchte. Nun gehts auch dort ohne. Vielleicht wäre das eine Überlegung Wert?
  • Frederica
    Fredericabearbeitet vor 3 Monaten
    Das Gesetz schreibt zwar vor, dass zur Zahlung Schweizer Banknoten und Münzen akzeptiert werden müssen, bei Verstoss gibt es jedoch keine Sanktionen.
    Jedes Geschäft kann selbst bestimmen, ob es zum Beispiel Tausendernoten oder kleine Münzen ablehnen will.
    Dies muss das Geschäft jedoch den Kunden mitteilen, zum Beispiel mit einem Schild an der Kasse oder in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

    Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG)

    Hatte noch nie ein Sfr. 200er Note in der Hand. Bezahle seit Jahren alles mit Karte oder dem iPhone, ausser der Parking im Marin Centre, den dort wird Münz verlangt und die ersten drei Stunden kosten 10 Rappen 😌
  • avatar
    Gastbearbeitet vor 3 Monaten
    Beim Migros Meilen - einer 12'000 Seelen-Stadt kann ich mir das nicht vorstellen... beim Migros Meilen Fabrikladen (=Midor Lädeli) wäre dies schon möglich. Ich würde dies vielleicht bei einer 1000er um 8h morgens glauben .

    Ein Bezugsproblem im umgekehrten Falle wäre aber durchaus möglich: ich gehe mit meiner Postfinance Debitkarte und gehe an die Information Migros Meilen, möchte 200CHF abheben und verlange ausschließlich eine 200er Note - dies kann man natürlich nicht verlangen, aber andere Stückelungen habe ich bei der Migros auch schon abgehoben.
    Wenn der Bargeldstock bei der Migros derart knapp wäre, würde die Möglichkeit von Geldbezügen durch Postfinance gar nicht angeboten - das Angebot ist natürlich immer im Rahmen der Verfügbarkeit.
  • smartcoyote
    smartcoyotevor 3 Monaten
    In keiner einzigen Migros-Filiale wird darauf hingewiesen, dass keine 200er-Noten akzeptiert werden, weder beim Eingang noch an der Kasse noch sonst wo. Und in den AGB stehts erst recht nicht. Von dem her gesetzeswidriges Verhalten. Aber weils keine Sanktionen gibt, ists halt ein toter Buchstabe bzw. können sich die Geschäfte ein solches Gebahren leisten... Der Kunde ist schon längstens nicht mehr König und wird nach Strich und Faden vera...
  • M-Infoline
    moderator
    M-Infolinevor 3 Monaten
    Guten Tag UrsulaHertigUetikon, vielen Dank für deine Mitteilung. Ich verstehe deinen Ärger sehr gut. Die Genossenschaft Migros Zürich teilt mir mit, dass es sich um ein Missverständnis seitens Personal handelte. Selbstverständlich können unsere Kundinnen und Kunden mit Bargeld (egal welche Note) bezahlen. Eine Ausnahme ist die 1000er-Note – hier kann es sein, dass nicht genügend Rückgeld in der Kasse ist und dadurch eine kurze Wartezeit entsteht. Für die Umstände bitten wir dich um Entschuldigung. Liebe Grüsse, Richi