Balanceakt beim Auffüllen der Regale? | Migros Migipedia
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Balanceakt beim Auffüllen der Regale?

Balanceakt beim Auffüllen der Regale?

Loxiran
Loxiranvor 4 Jahren
Wie schon oft in Migros-Filialen, (aber auch im Coop), musste ich beobachten, so auch heute in der Migros Seen, dass die VerkäuferInnen, wenn sie das Kühlregal auffüllen, diesmal betraf es das Kühlregal von Käse und Reibkäse, mit den Schuhen auf die dünne Kannte des Regals stehen (müssen?).

Was mich stört ist, dass die Schuhspitzen dann jeweils die Verpackungen der Reibkäse oder anderer Milchprodukte usw. berühren.

Des Weiteren frage ich mich, ob es nicht etwas gefährlich ist? Was wenn die Verkäuferin oder der Verkäufer daneben tritt und stürzt?

Ich würde mir wünschen, wenn wenigstens bei der Migros generell eine Lösung gefunden werden könnte, so dass die VerkäuferInnen eine kleine Erhöhung/Leiter, Trittleiter bekommen, um so gefahrlos und hygienisch an die oberen Regale zu kommen, wenn sie diese auffüllen oder kontrollieren müssen.





12 Antworten

Letzte Aktivität vor 4 Jahren
  • Bodenseeknusperli
    Bodenseeknusperlibearbeitet vor 4 Jahren
    Naja, jetzt mal ehrlich, wie soll es denn anders gehen wenn die Regale so konstruiert sind? Ist es (neutral gefragt) für dich so schlimm oder denkst du das sind evtl. zu pedantische Ansprüche wenn ein Schuhspitzchen mal eine Aussenverpackung berühren könnte? Am Griff der Einkaufswagen hats weit mehr und ekligere Bakterien, nur ein kleiner Input ;)

    Zumindest in den neuen Migros hat es den Metall Tritt vor dem Kühlregal um auch oben hinzukommen. Eine kleine Trittleiter mitzuschleppen ist wohl kaum umsetzbar, erstens steht sie im Weg rum, man hat neben den Kisten die man holt wieder etwas was man rumzutragen hat wofür aber keine Hand frei ist, Kunden könnten darüberstolpern, man muss sie zur Seite packen wenn man neue Ware holt aber es gibt kaum eine Stelle ohne Regale und Waren an der Wand, es müssen genug für alle Mitarbeiter in einer Schicht vorhanden sein, die Bewegung die man dann hat von seitlich auffüllen und balance zu halten ohne dass das Treppchen kippt ist anders als wenn man hochsteigt und geht schön in den Rücken...
    ...also nur um kurz ein paar Punkte aufzuführen um einen entwas anderen Blick drauf zu bekommen, die einzige aussagekräftige Antwort dafür kommt dann nur von der Migros selbst und bitte nicht falsch verstehen dass ich dein Anliegen abwerten will das auf keinen Fall :)

    Ps: falls mal ein Brötchen zu Boden fällt wenn ich bei meinem Bäcker einkaufe sag ich immer, macht nichts ich nehms trotzdem anstatt dass er es wegwirft und ich bin weder gestorben noch hab ich Krankheiten. Andere finden das eklig, ich sehs locker bin aber auch vom Land nd ich will an die 3 Sekunden Regel glauben ;)
  • Gingerbread
    Gingerbreadvor 4 Jahren
    Bodenseeknusperli, ich komme aus der Vorstadt und sehe es wie du.

    Abgesehen von den organisatorischen Schwierigkeiten empfinde ich es als ein bisschen unverhältnismässig, wegen dem Schmutz, der von der Schuhspitze auf die Aussenpackung übertragen werden kann, eine Veränderung dieses Ausmasses zu erzielen. Da ist es einfacher, nach dem Einräumen der Waren kurz mit dem Putzlappen darüberzufahren.

    ODER man greift als Kunde zu einem Exemplar weiter hinten und überlässt das vordere denen, denen das nichts ausmacht.
  • Gingerbread
    Gingerbreadvor 4 Jahren
    Wobei sich auch mir die Frage gestellt hat, wie viel Schmutz da schon übertragen werden kann (und ich bin selbst ziemlich pingelig).
  • Imperator
    Imperatorvor 4 Jahren
    Ich sehe es wie Bodenseeknusperli und Gingerbread,
    Man kann es echt übertreiben!
    Das mitschleppen eines Böckchens oder eines Leiterchens grenzt schon fast
    an Verhältniss-Blödsinn.
    Auch ich habe mir überlegt, wieviel Schmutz da an der Verpackung hängenbleibt,
    die ja so oder so weg geworfen wird.
  • Loxiran
    Loxiranbearbeitet vor 4 Jahren
    Es ist ja nicht mal unbedingt der Schutz der Schuhspitze, der als störend wahrgenommen werden kann.
    Ich habe auch schon beobachtet, dass eine Verpackung mit dem Schuh fast eingedrückt wurde.

    Abgesehen von der Frage um die Hygiene. Wie steht es um die Sicherheit der Angestellten?

    Ich frage mich ob dieses Balancieren auf dem Kühlregal überhaupt SUVA-Konform ist?

    Übrigens ist es kein Problem betreffend Stieghilfen. Es gibt so rollende Stieghilfen. Von diesen steht jeweils extra für solche Fälle ein Stück in der Migros, oder auch im Coop, herum. Nur stehen diese leider oft von den Angestellten unbenutzt in der Ecke.


    Hier zur Verdeutlichung ein Bild einer solchen Steighilfe:


    1751_415_Steighilfe_g.jpg


    Bildquelle Zitat gemäss (Art. 25 URG)
    https://www.sapros.ch/de-Tritte.htm?pn=100&cn=4759916&pgid=19688&prodgrptype=detail
    Rechtskonformes Zitieren:
    https://steigerlegal.ch/2013/01/09/urheberrecht-irrtum-zitat-creative-commons/
  • Bodenseeknusperli
    Bodenseeknusperlibearbeitet vor 4 Jahren
    Nur so ein kleiner Input, diese Steighilfe muss man mit den Fingern(!) an der Trittfläche(!!) wo zuvor der Schuh drauf stand(!!!) anfassen, ich sags ja nur ;)

    Was dort besserer Schutz vor dem Runterfallen sein soll und mehr SUVA-like als kurz auf diese Absperrung zu steigen erschliesst sich mir nicht ganz, soviel Körpergefühl darf man einem schon zumuten. Und allein die Gewichtverteilung ist seeehr unbequem und anstrengend damit man eben nicht von der Seite runterkippt mit dem Kistchen voll Produkten in der Hand und nicht mit einer Elle abstand sich schräg rüberbücken muss was ins Kreuz geht. Die Kunden ditschen garantiert dagegen, man kann nicht kurz einen Schritt zur Seite machen wenn ein Kunde etwas greifen will, wenn niemand drauf steht bemerken es immer einige nicht da man beim Einkauf nicht auf den Boden schaut sondern Gedankenverloren in die Regale starrt, und eben das Ding ständig mitrumzuschleppen ist echt nicht machbar da man immer 2 Wege gehen muss und zusätzlich Gewicht rumheben bedeutet, auffüllen geschieht aber mit Tempo.

    Tut mir leid ich will dir echt nicht diese Thematik ausreden sondern nur eben die andere Seite aufzeigen, aber ich BETE sowas wird kein Zwang aus persönlichem Grund.
    Sei mir nicht böse aber du schaust ja ganz gerne sehr genau auf die Finger der Mitarbeiter und deren Verhalten, ich glaube würden Verpackungen wirklich beschädigt werden und die Person muss das abschreiben wäre schon lange fertig mit dieser Art des auffüllens ;)
  • Loxiran
    Loxiranvor 4 Jahren
    @Bodenseeknusperli
    Ich habe nur erwähnt, dass solche Steighilfen vorhanden sind.
    Ich gehe mit Dir einig, dass diese nicht als die beste Lösung angeschaut werden müssen.

    Ich bin nicht gegen die Migros-Angestellten, ich finde die Migros sollte alles dafür unternehmen, dass für die Migros-Angestellten keine gefährliche Situation am Arbeitsplatz herrscht.
    So steht es auch im Gesetz:
    Der Arbeitgeber ist gemäss Art. 328 Abs. 2 OR, Art. 82 Abs. 1 und 2 UVG sowie Art. 6 Abs. 1 und 3 ArG verpflichtet, zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind.

    Wenn ich beobachten muss, wie einzelne Migros-Angestellten auf dem dünnen Rand der Kühlregale herumtänzeln (müssen), so wird es mir unwohl.

  • Bodenseeknusperli
    Bodenseeknusperlivor 4 Jahren
    @Loxiranbei dem Punkt stimme ich dir natürlich absolut und voll zu :)
  • kapha
    kaphavor 4 Jahren
    @Loxiran
    Ich verstehe was du meinst ?

    Muss dir aber sagen das ich mich wegen diesen rollenden Steigholfen schon nervte .
    Hier im Migros haben sie diese Dinger , benutzen sie und " vergessen " oft diese wieder weg zu nehmen .
    Ich kann dir nicht sagen wie oft ich schon darüber stolperte , was für meine Gehbehinderung oft nicht ohne ist ?

  • Loxiran
    Loxiranvor 4 Jahren
    @kapha
    Ja dies stimmt. Ich bin auch schon aus Versehen mit dem Einkaufswägelchen mit so einer ungebrauchten rollenden Steighilfe zusammen gestossen. Wenn sie gerade von niemanden benutzt werden, stehen sie oft genau dort herum wo sie stören.