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marcoti
marcotivor 3 Jahren
Da lese ich in den Medien von einem interessanten Pilot in den Grossregionen Zürich und Bern - interessant deshalb, weil Migros das Risiko des Inkasso und der richtigen Bestellungsausführung übernimmt.

Es ist eine Erweiterung der Nachbarschaftshilfe, wie man es ja schon heute f¨ür ältere und gehbehinderte Nachbarn macht, jetzt einfach auf Risiko des Bringers und deshalb beschränkt man aus eigenem Interesse sich auf das Wesentliche, um Fehllieferungen zu verhindern, weil man ja verständlicherweise nicht ohne weiteres umtauschen/ zurückgeben kann.

Bei meinem Personenkreis sehe ich aber 2 Unzulänglichkeiten an diesem an sich guten System:
-- fehlende Kreditkarte des Bestellers
-- kein PC mit WLan zuhause und kein Smartphone des Bestellersfürdie App.

https://www.amigos.ch/de/prelaunch/

23 Antworten

Letzte Aktivität vor einem Jahr
AlMiDeCoLi
Tessin
Migros-Helpline
+ 6
Kurumi
Kurumivor 3 Jahren
Damit das System funktioniert, ist auf alle Fälle Internet ein Muss. Mir fällt da keine Alternative ein, um einen gleichermaßen schnellen und flexibeln Informationsaustausch zu gewährleisten.
Zahlungsmethode wäre alternativ auch bar denkbar; dann muss einfach immer gewährleistet sein, dass der Besteller zu Hause ist.

Ich finde das Projekt großartig, sehe aber genau wie du eine Lücke für jene Zielpersonen, die davon sehr profitieren würden: Seniorinnen und Senioren, für die der Einkauf eine Anstrengung ist. Für meine Großeltern wäre das perfekt, Internet auch vorhanden - das reicht aber genau für Google und Mails, E-Banking ist da kein Thema mehr.
AlMiDeCoLi
AlMiDeCoLivor 3 Jahren
Wenn ich den Pressetext der Migros richtig verstehe, gibt es bei AMIGOS nur Barzahlung, also keine Bezahlung nach dem Bestellvorgang. Denn die Bestellung landet ja nicht bei der Migros selbst. Es stellt auch niemand die Bestellung zusammen. Der nächstgelegene Bringer erhält die Bestellung auf seinem Handy und muss im Laden die Waren zusammensuchen.Er bringt die Ware also nicht nur, er macht auch den Einkauf. Also eigentlich so wie früher, als wir Kimder waren und für die Nachbarin mit deren Einkaufsliste einkaufen. Mit dem Unterschied, dass sie uns das Geld mitgab. Bei AMIGOS muss der Bringer das Geld zuerst selbst auslegen und erhält es danach vom Besteller zurück - und kann so natürlich auch bei seinen Bonusprogrammen (Cumulus / Kreditkarte) profitieren.
marcoti
marcotivor 3 Jahren
Ich verstehe den Text so:
Als Besteller wirdmir ein von der Migros festgelegter Betrag auf der Kreditkarte unmittelbar nach der Bestellvorgang reserviert, weil ja noch nicht feststeht, ob alles in der gewünschten Menge auch geliefert werden kann. Ähnlichwie beim SB-Tanken, wo mir auch 150 CHF auf der KK reserviert wird, auch wenn ich dann nur für 80 CHF tanke
Als Bringer suche ich die Artikel einmal selbst zusammen und fülle damit diese M-Papiertaschen und bezahle dies auch selbst (bar oder auch andere Weise). Jedenfalls bekomme ich einen Kassazettel und ich vermute, den Barcode auf dem Kassazettel muss ich irgendwie mit dieser Amigo-App einscannen, damit er dem von mir ausgewählten Besteller zugeordnet wird. Diesen Betrag + 7.90 (2.00) erhalte ich von Migros anschliessend auf mein Konto. Ichsollte kein finanzielles Risiko haben und ich nehme an, dies betrifft auch eine mögliche Fehllieferungals Bringer.

Weil ja der Bringer die Artikel selbst gemäss Amigo-App zusammensuchen muss, nehme ich an, dass nur "eindeutige zuordnerbare Artikel" des Supermarktes aufnimmt (aus meiner Sicht das grösste Problem gerade bei etwas komplizierten Bestellern mit "besonderen Wünschen" ).... ;-)

Interessant in ländlichen Gebieten, z.B. Besteller und Bringer wohnen im Haslibergoder Innertkirchenoder Guttannen -Bringer kauft in MMMeiringen ein und man kennt sich meistens auch noch....
Lassen wir uns vom Pilot überraschen :-) - ich kann nicht beitragen, nicht in meiner Region.

AlMiDeCoLi
AlMiDeCoLivor 3 Jahren
@marcoti

Ich sehe im Pressetext nirgendwo irgendwas zu einer Kreditkarte. Nur dies:

«Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Im Gegenzug erhält der Bringer für die Ausführung des Auftrages einen Verdienst. Für die erste Einkaufstasche CHF 7.90 und für jede weitere CHF 2.00. Diesen Betrag bezahlt der Besteller dem Bringer. Alle Einnahmen fliessen somit in das Portemonnaie des Bringers, die Migros erzielt keinen Gewinn.»
https://www.migros.ch/de/medien/news/news/medienmitteilungen/2018/amigos.html

Die App ist doch anscheinend nur dazu da, den nahegelegensten Bringer zu lokalisieren und den Auftrag entgegenzunehmen.
marcoti
marcotivor 3 Jahren
@AlMiDeCoLi siehe Top 5 Fragen für Besteller :

Wie und wann kann ich bezahlen?Bezahlt wird mit Kreditkarte aufamigos.ch. Bei Bestellabschluss wird nur eine Reservation auf der Kreditkarte vorgenommen. Erst nachdem du den Einkauf erhalten hast, wird dir das Total aus Kassenbetrag plus Liefergebühr auf der Kreditkarte belastet. Falls kein Bringer den Auftrag annimmt, wird die Reservation aufgehoben und es fallen keine Kosten an.
Ich nehme an, der Grund für die Beschränkung KK ist wegen dieser Reservation.

Richtig, meiner Meinung braucht nur der Bringer die App - der Besteller kann es ja zuhause am PC machen. Ob es aber nur der nahegelegendste Bringer (vom Besteller aus gesehen) ist ? -ich tippe eher auf mehrere... sobald der erste den Auftrag "schnappt" müsste er für die anderen unsichtbar werden... wegen Doppellieferungen.
AlMiDeCoLi
AlMiDeCoLivor 3 Jahren
@marcoti

Danke für den Hinweis auf der Webseite. Die habe ich bisher noch nicht konsultiert, nur die Medienmitteilung.

Und: ja, logisch, es werden alle Bringer, die beim Besteller in näherer Umgebung sind, avisiert, und jener, der den Auftrag zuerst annimmt, muss/darf ihn ausführen.

Ich werde es nicht machen. Zuviel Aufwand für zu geringen Verdienst.
Migros-Helpline
moderator
Migros-Helplinevor 3 Jahren
@marcoti



Das ist korrekt. Der Bringer besitzt die App und der Besteller kann dies über den Computer tätigen. Der Bringer kann selber entscheiden, in welchem Gebiet er beliefern möchte.


Falls eine Bestellung ausgelöst wird, erhalten die Bringer in dem gewünschten Gebiet eine Push-Nachricht, um den Auftrag zu akzeptieren oder abzulehnen. Bei erfolgreichem akzeptieren wird die Bestellung für andere Bringernicht mehr sichtbar. Beste Grüsse Manuel
Bascolo
Bascolovor 3 Jahren
Die Geschenkkarte könnte man doch eventuell auch als Zahlungsmittel einführen.
Migros-Helpline
moderator
Migros-Helplinevor 3 Jahren
Hoi @Bascolo Aktuell ist dies leider nicht möglich, doch wir werden weitere Zahlungsmöglichkeiten überprüfen.

Beste Grüsse Manuel
Worofsky
Worofskyvor 3 Jahren
Es kann auch sein, dass dieser Dienst eher von Leuten genutzt wird, die keine Zeit zum Einkaufen haben. Aber warum sollte man da Amigos benutzen und nicht LeShop? Außerdem wär es noch gut, wenn man nicht die Tüten kaufen müsste.